Klagen gegen die Stadt Münster wegen nicht gezahlter Aufwandsentschädigung und anderer Ansprüche (1932 - 1935)
Vollständigen Titel anzeigen
NL Sperlich, 090
Nr. 34a
NL Sperlich Nachlass Sperlich, Georg, Dr.
Nachlass Sperlich, Georg, Dr. >> 2. Berufliche Tätigkeit >> 2.5. Rechtstreit mit der Stadt - Verfahren betreffend die Amtszeit als Oberbürgermeister
1932 - 1937
Enthält: - Strafantrag Sperlichs gegen verschiedene Dezernenten der Stadtverwaltung (1936/1937) - Überblicksartige Zeitleiste mit der genauen Aufstellung der Strafanträge Sperlichs und der an ihn gerichteten Schreiben des Landgerichts und des Oberbürgermeisters (1935/1936) - Intervention des Oberbürgermeisters Terhardt (Beschwerde vom 15.5.1936) gegen die sachwidrige Behandlung des Antrags Sperlichs auf Erteilung eines Armenrechtszeugnisses durch die Stadt Münster beim Regierungspräsidenten; Schriftwechsel zwischen Sperlich und dem Regierungspräsidenten; (Entscheidung vom 6. 8. 1936 durch Regierungspräsident als 'Geheime Staatspolizei'(!) mit Verwarnung und Androhung von Schutzhaft (!)) bei der Gauleitung - Strafantrag Sperlichs (handschriftlich) bei der Staatsanwaltschaft vom 15. 7. 1937 gegen zahlreiche hohe städtische Beamte - Zahlreiche handschriftliche Exzerpte Sperlichs mit juristischen Sachverhalten betr. dem Rechtsstreit zwischen ihm und der Stadt Münster
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Nichtamtliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive (Tektonik)
- Nachnamen Q - S (Tektonik)
- Nachlass Sperlich, Georg, Dr. (Bestand)
- 2. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 2.5. Rechtstreit mit der Stadt - Verfahren betreffend die Amtszeit als Oberbürgermeister (Gliederung)