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Paulus Aussen (Aussennius), Erzbischöflicher Generalvikar zu Köln, Dechant bzw. Senior-Kanoniker am Dom und S. Kunibert erteilt seine Genehmigung dazu,
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Paulus Aussen (Aussennius), Erzbischöflicher Generalvikar zu Köln, Dechant bzw. Senior-Kanoniker am Dom und S. Kunibert erteilt seine Genehmigung dazu,
Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1677 März 5
Regest: Paulus Aussen (Aussennius), Erzbischöflicher Generalvikar zu Köln, Dechant bzw. Senior-Kanoniker am Dom und S. Kunibert erteilt seine Genehmigung dazu, dass der Priester Peter Severin, Kleriker der Kölner Diözese, die ihm übertragenene Geschäfte eines Messpriesters bei der Kollegiatskirche B.M.V. in Düsseldorf auf Grund der Stiftungen der Witwe Proff und des Scholasters Lic. Pontinus daselbst gegen eine Remuneration von 20 Talern laut Urkunde des Kapitels vom 16. Februar 1677 und bei der S. Rochus-Kapelle in Pempelfort gegen eine solche von 10 Talern laut Urkunde der Stadt Düsseldorf vom 1.2.1677 übernimmt, unter Kombination der vorgenannten Ämter und gestattet dem Antragsteller, die höheren Weihen unter dieser Voraussetzung zu empfangen.
Siegelkommentar: Wappen wie daselbst, nur über demselben die Buchstaben I W unter demselben Devise TANDEM
Abschrift unter Unterschrift und Siegel des Johann Waltrinus (wie bei 131.0001), jedoch mit anderem Siegel unter Papierdecke.
Beglaubigt vom Protonotar in Spiritualitus Henricus Janßen.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.