Amtsgericht Torgau (Bestand)
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C 129 Torgau (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.07. Gerichte und Justizbehörden >> 02.07.03. Institutionen im Regierungsbezirk Merseburg >> C 129 Amtsgerichte im Regierungsbezirk Merseburg
1821 - 1952
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis, Findbuch, Findkartei von 1971, Überarbeitung 1993, zum Teil unerschlossen
Registraturbildner: Das 1821 im Bezirk des alten Landgerichtes Torgau gebildete Gerichtsamt Torgau umfasste nur einen kleinen Teil der Gemeinden des früheren Amtes Torgau, ferner Orte der Ämter Annaburg, Mühlberg, Schweinitz und Wurzen. 1833 wurde das Gerichtsamt mit dem Landgericht vereinigt. Aus den vereinigten Gerichten erwuchs 1843 ein Land- und Stadtgericht, zu dessen weiterem Bezirk die Gerichtskommissionen in Annaburg, Belgern, Dommitzsch, Herzberg, Jessen, Prettin, Schildau, Schlieben, Schweinitz und Seyda gehörten. 1849 kam es zur Bildung eines Kreisgerichtes in Torgau, dessen weiterer Bezirk sich auf die Kommissionen in Belgern, Dommitzsch, Prettin und Schildau beschränkte.
Der Sprengel des 1879 gegründeten Amtsgerichtes Torgau wurde um die Orte der früheren Gerichtskommissionen Schildau und Annaburg erweitert; außerdem gelangte 1932 das Gebiet des aufgelösten Amtsgerichtes Belgern geschlossen an Torgau. Das Schöffengericht in Torgau war auch für die Amtsgerichtsbezirke Belgern, Dommitzsch, Düben, Eilenburg Herzberg, Prettin und Schlieben zuständig. 1945 wurde der Sprengel des Amtsgerichtes Torgau auf den ganzen Kreis gleichen Namens ausgedehnt. 1952 erfolgte in Torgau die Gründung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Bis 2012 wurden weitere Archivalien vom Amtsgericht Torgau übernommen.
Bestandsinhalt: Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Nachlasssachen - Vereins- und Genossenschaftsregistersachen - Strafsachen.
Zusatzinformationen: Handels- und Genossenschaftsregistersachen befinden sich auch im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig.
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis, Findbuch, Findkartei von 1971, Überarbeitung 1993, zum Teil unerschlossen
Registraturbildner: Das 1821 im Bezirk des alten Landgerichtes Torgau gebildete Gerichtsamt Torgau umfasste nur einen kleinen Teil der Gemeinden des früheren Amtes Torgau, ferner Orte der Ämter Annaburg, Mühlberg, Schweinitz und Wurzen. 1833 wurde das Gerichtsamt mit dem Landgericht vereinigt. Aus den vereinigten Gerichten erwuchs 1843 ein Land- und Stadtgericht, zu dessen weiterem Bezirk die Gerichtskommissionen in Annaburg, Belgern, Dommitzsch, Herzberg, Jessen, Prettin, Schildau, Schlieben, Schweinitz und Seyda gehörten. 1849 kam es zur Bildung eines Kreisgerichtes in Torgau, dessen weiterer Bezirk sich auf die Kommissionen in Belgern, Dommitzsch, Prettin und Schildau beschränkte.
Der Sprengel des 1879 gegründeten Amtsgerichtes Torgau wurde um die Orte der früheren Gerichtskommissionen Schildau und Annaburg erweitert; außerdem gelangte 1932 das Gebiet des aufgelösten Amtsgerichtes Belgern geschlossen an Torgau. Das Schöffengericht in Torgau war auch für die Amtsgerichtsbezirke Belgern, Dommitzsch, Düben, Eilenburg Herzberg, Prettin und Schlieben zuständig. 1945 wurde der Sprengel des Amtsgerichtes Torgau auf den ganzen Kreis gleichen Namens ausgedehnt. 1952 erfolgte in Torgau die Gründung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Bis 2012 wurden weitere Archivalien vom Amtsgericht Torgau übernommen.
Bestandsinhalt: Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Nachlasssachen - Vereins- und Genossenschaftsregistersachen - Strafsachen.
Zusatzinformationen: Handels- und Genossenschaftsregistersachen befinden sich auch im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig.
Laufmeter: 17.39
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ