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Kanton Burtscheid: Gemeindegüter, Bauwesen
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 4. Zweite Division: Verwaltung und Rechnungswesen der Gemeinden und öffentlichen Anstalten >> 4.1. Erstes Büro Kommunale Verwaltung >> 4.1.6. Verkauf und Verpachtung von Gemeindegütern, Verwaltung von Gemeindebesitz und - einkünften, Streitigkeiten >> 4.1.6.2. Arrondissement Aachen
(1700- ) 1807-1813
Enthaeltvermerke: Buschmühle in Büsbach (Erwerb einer Wiese aus dem gemeinsamen Besitz der Mairien Weiden, Würselen, Haaren und Forst durch den Käufer J.G. Schervier); Forst (Weidegerechtsame); Burtscheid (Abriß des alten Gefängnisses, St. Johannisbad: Gartenanlagen mit Plan 1813, Promenade du Roi de Rome mit Plänen 1812); Relief (Erwerb eines Grundstücks durch Gottfried Kroth); Horbach (Erwerb eines Grundstücks durch Pierre Vanhoutem bzw. Peter von Heutem mit Lageplan 1807); Kornelimünster (Vereinbarung mit dem Käufer der Abtei Kolb); Streit zwischen der Stadt Aachen und den Mairien Weiden, Würselen und Haaren um ein Grundstück, das die Stadt Aachen an Franz Starz verkaufte (mit Urteil des Reichskammergerichts von 1779); Gesuch der Mairien Kornelimünster, Büsbach, Brand und Walheim um Genehmigung zur gerichtlichen Eintreibung von Schulden (mit Übersicht über Grundbesitz (biensfonds) und Patrimonialeinkünfte sowie Aktivschulden der ehem. Herrschaft Kornelimünster 1807); Walheim (Schäden durch Viehweide); Brand (Bau eines Schulhauses, mit Listen der Beitragswilligen und Plan); Brand und Burtscheid (Brückenbau); Weiden (Gesuch des Matthias Leonard Schleicher, Besitzers der Atschmühle, um Genehmigung zum Erwerb eines Grundstücks); Haaren, Weiden und Würselen (Verkauf des Gemeindelandes Quinges bzw. Quincks)
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.