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Rückzug der Truppen des Prinzen von Oranien sowie der Fürsten von Nassau-Diez und Nassau-Dillenburg aus dem evangelischen Landesteil Nassau-Siegens und andere Verwaltungsangelegenheiten
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Rückzug der Truppen des Prinzen von Oranien sowie der Fürsten von Nassau-Diez und Nassau-Dillenburg aus dem evangelischen Landesteil Nassau-Siegens und andere Verwaltungsangelegenheiten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.2. Siegen - Evangelischer Landesteil
1737
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rückzugs der Truppen des Fürsten Wilhelm Karl Heinrich Friso zu Nassau-Oranien aus dem reformierten Landesteil Nassau-Siegens; Beitreibung rückständiger Kontingentsschatzungen in der Gemeinde Hilchenbach; Bericht des Oberschultheißen Jeckeln zu Siegen über den Brand zweier Häuser in Klafeld und über Widersetzlichkeiten einiger Eingesessener zu Hilchenbach bei der Eintreibung von rückständigen Schatzungen (19.02.1737); Bericht und notarielle Beglaubigungen von Zeugenaussagen über einen Vorfall mit zwei Jesuitenpater auf dem reformierten Schlosshof zu Siegen; Notarielle Beglaubigungen betreffend diverse Beschwerden über die kaiserlichen Administrationsräte; Notarielle Beglaubigungen betreffend den Befehl des Fürsten Wilhelm Hyacinth an die Geheimräte von Moser und von Meuseren wegen Beitreibung von 10000 Reichstaler für die Rückreise aus Spanien nach Deutschland; Supplik der Fürsten zu Nassau-Dillenburg und Nassau-Diez an den Kaiser wegen der Landesadministration des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens; Notarielle Beglaubigungen von Zeugenaussagen betreffend den Truppenabzug der Fürsten zu Nassau-Diez und Nassau-Dillenburg; Spezifikation einiger von Siegen in das Dillenburger Archiv geschaffter Briefschaften. Korrespondenten u.a.: Wilhelm Karl Heinrich Friso Fürst zu Nassau-Oranien, Jeckeln (Siegen), Johann Jacob Bauermeister (Siegen), Notar Johannes Acker (Siegen), Notar Friedrich Karl Trainer, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Regierungsrat von Hombergk zu Vach (Dillenburg), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Regierungsrat Dilthey, Notar Johann Gerhard Becker, Notar Maximilian Heinrich Spanknabe, Lieutenant Johann Jacob Roose, Landreiter Johann Wilhelm Schwanck, Reichshofratsagent von Fabrice (Wien).
118 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.