Universitätsreitschule und Reitunterricht
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A 0029 Schöne Künste und Exerecitien (1700-1906)
Schöne Künste und Exerecitien (1700-1906)
1818-1906
Enthält: Überlegung zu einem Landesgestüt und der Errichtung einer Universitätsreitbahn (1818ff); Kavallerieleutnant von Gillmann wird der erste Universitätsstallmeister (1822); Reitunterricht; Benutzung der städtischen Reitbahn; Lehrvertrag des Universitätsrittmeisters von Gillmann; Universitätsreitbahn zu Heidelberg; Besoldungsfragen; Unterstützung durch die Stadt; Reitunterricht kann noch 1837 mangels Räumlichkeiten nicht stattfinden; Stadt erwägt Bau eines Reithauses (1837); Versetzung von Gillmanns nach Karlsruhe und Vertretung durch Ferdinand Müller (1840); Erneuerung der Reitbahn (1842); Teilnehmerliste am Reitunterricht (1862); Stadt untersagt die Benutzung der Reitbahn durch ferdinand Müller (1863); Müller gibt seine Stelle als Reitlehrer auf (1863); Gerücht von der Schließung der Universitätsreitschule wegen mangelnder Inanspruchnahme durch Universitätsangehörige, u.a. infolge der Revolution und der Anwesenheit preußischer Truppen (1850); Bitte von Studenten um Beibehaltung der Reitschule mit 56 Unterschriften (1857); Reitschülerliste mit 15 Namen (1851); Anfrage der Universität Gießen, die sich mit dem gedanken trägt, eine reitbahn einzurichten (1854); Bewerbung des Stallmeisters Schwingheiner aus Nürnberg (1860)Anfrage der Hundefreunde Freiburg, die Reitbahn, Peterstraße 4, neben der Sinnerhalle (Bertoldstraße) im April 1907 nutzen zu dürfen.
1 Fasz
Sachakte
Gillmann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ