Dr. iur. Wilhelm Lithodius, Adrian Kumpsthoff, Reinhart Wosthoff, Matheis Ernst, Bernhard Steinbrinck, Mattheis Nerßman, Isaak Monhaubtt und Hans Klei
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0-2-0 Rathausarchiv, 0-2-0- 151.0004
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1610 Mai 26
Regest: Dr. iur. Wilhelm Lithodius, Adrian Kumpsthoff, Reinhart Wosthoff, Matheis Ernst, Bernhard Steinbrinck, Mattheis Nerßman, Isaak Monhaubtt und Hans Klein als verordnete Provisoren ihrer Gemeinde (vermutlich Kirchengemeinde St. Lambertus) entleihen von dem fürstlichen Trabanten Meister Hermann Scheurman 250 Reichstaler gegen eine jährliche auf Pfingsten fällige Rente von 15 Talern und verpfänden ihm dafür die Behausung oder Schule, die Halle genannt, welche bisher dem Schulmeister Johann Hoffmann pfandweise eingetan war und die dieser der Gemeinde wieder zur Verfügung gestellt hat. Laut Rückvermerk von D. Pfeilsticker eingelöst.
Ausfertigung. Papier. Mit eigenhändigen Unterschriften der Obengenannten.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ