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Samtverwaltung, Bd. 2
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 11. Ämter, Gerichte und Herrschaften >> 11.18. Stadt Lippstadt >> 11.18.3. Verwaltung und Rechtssprechung
1531-1539
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Ermittlungen der klevischen Amtleute zu Lippstadt, der Vettern Franz und Jost van Hörde zu Böke, über die reformatorischen Umtriebe zu Lippstadt, 1531 - Tagfahrt zu Hamm wegen der Beilegung des religiösen Aufruhrs, der Nutzung der Distes Mühle, der Verwendung falscher Siegel und wegen der Differenzen mit dem lippischen Amtmann zu Lippstadt, Jürgen van Hörde, 1532 - Tagfahrt zu Uentrop wegen der Einführung der Reformation zu Lippstadt, 1533 - Stellungnahme der märkischen Stände zur Ausbreitung der Reformation zu Soest und Lippstadt, 1533 - Vorbereitungen für eine Beschlagnahme der Kirchenschätze des Augustinereremiten- und des Augustinerinnenklosters zu Lippstadt durch die Amtleute zu Hamm und Lippstadt, Evert van der Recke und Franz van Hörde, 1534 - Klärung der Religionsverhältnisse zu Lippstadt (besonders auch zur Versorgung der Altaristen Engelbrecht Schelling, Hermann Segebrecht und Hermann Boedecker), 1535 - Regelung zur Entschädigung, Bestrafung oder Freilassung genannter Bürger zu Lippstadt, 1535 - Beschlagnahme von Gütern des Augustinereremitenklosters durch Matthias van Fürstenberg zu Stirpe, 1536 - Überweisung von zwei Falkonetten an den Johann Boeninckhausen zur Armierung Lippstädter Tore, 1536 - Werbung einer Reitertruppe durch Diethloff Schack, 1536 - Vorgehen gegen Wiedertäufer und Sektierer zu Lippstadt, 1538 - Zuschlag des Gografen zu Lippstadt, Godert Helleweg, auf ein Landstück "Die Wartbreden" zur Sicherung einer Zahlung des Georg van Bredenohl an Steffen Kale und Verlängerung des Zahlungstermins auf Bitten des Berndt van Bredenohl, Propst und Archidiakon zu Lippstadt, des Anton (Tonies) Pippinck und des Henricus, Küster von St. Jacobi, 1539 - Rehabilitierung des ehemaligen Lippstädter Bürgermeisters Hermann Roggener, 1539
Sachakte
Lippstadt
Hörde
Hörde
Lippstadt
Hamm
Distes Mühle
Lippstadt
Hörde
Uentrop
Soest
Stände
Lippstadt
Hamm
Recke
Schelling, Engelbrecht
Segebrecht, Hermann
Boedecker, Hermann
Lippstadt
Fürstenberg
Boeninckhausen, Johann
Schack,, Diethloff
Lippstadt
Lippstadt
Lippstadt
Helleweg, Godert
Bredenohl
Lippstadt
Lippstadt
Kale, Steffen
Pippinck
Henricus
Küster
Bürgermeisters
Roggener, Hermann
Bredenohl
Lippstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.