Erhart von Mugkental zu Sannderstarff [Sandersdorf], Landrichter der Grafschaft Hiersperg [Hirschberg] und Pfleger zum Altmannstein, setzt den Pauls Schmid von Mendorff [Mendorf] wegen einer Forderung von 20 Mark Silber in die nützliche Gewere von 2 Gütern zu Vnnderoffendorf [Offendorf] (Besitzer: Hanns Wagner und Lienhart Schaus), nachdem er einen "Vollungsbrief" des Landgerichts vom 27. September [15]24 (Erichtag vor sand Michaelstag der mindern zall im 24. jahre) vorgelegt hat. S: Landgericht Hirschberg
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Erhart von Mugkental zu Sannderstarff [Sandersdorf], Landrichter der Grafschaft Hiersperg [Hirschberg] und Pfleger zum Altmannstein, setzt den Pauls Schmid von Mendorff [Mendorf] wegen einer Forderung von 20 Mark Silber in die nützliche Gewere von 2 Gütern zu Vnnderoffendorf [Offendorf] (Besitzer: Hanns Wagner und Lienhart Schaus), nachdem er einen "Vollungsbrief" des Landgerichts vom 27. September [15]24 (Erichtag vor sand Michaelstag der mindern zall im 24. jahre) vorgelegt hat. S: Landgericht Hirschberg
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden 30
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
28. November 1524
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Urkunden
Ausstellungsort: Dietfurt
Originaldatierung: Montag nach sant Katharinatag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1524
Monat: 11
Tag: 28
Äußere Beschreibung: Or., Perg., S fehlt Abschrift (18. Jh.), Pap.
Originaldatierung: Montag nach sant Katharinatag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1524
Monat: 11
Tag: 28
Äußere Beschreibung: Or., Perg., S fehlt Abschrift (18. Jh.), Pap.
Muggenthal, Erhardt von
Sandersdorf
Hirschberg
Mendorf (Lkr. Riedenburg)
Offendorf, Unter- und Ober- (Lkr. Riedenburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ