Büro Werner Lamberz im ZK der SED
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Gliederung
BArch DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Werner Lamberz (1929-1978) war von 1970 bis zu seinem Tod 1978 Kandidat bzw. Mitglied (1971) des Politbüros, seit 1967 Volkskammerabgeordneter, Sekretär und Mitglied (1963 Kandidat) des Zentralkomitees, Leiter der Abteilung Agitation (1965-1971), von 1963 bis 1966 hauptamtliches Mitglied der Agitationskommission beim Politbüro und Leiter der Arbeitsgruppe Auslandsinformation. Als Sekretär des Zentralkomitees zeichnete er innerhalb des SED-Apparates verantwortlich für die Bereiche Agitation, Propaganda, für das Institut für Meinungsforschung (ab 1967) und für die Parteihochschule "Karl Marx" (ab 1971). Der Teilbestand beinhaltet - v. a. für die 70er Jahre - Dokumente zur Vorbereitung und Auswertung von SED-Parteitagen, zur Diskussion der Entwürfe des Parteiprogramms und Statuts der SED 1976, zu den Aufgaben der Parteischulen, Umfragen des Instituts für Meinungsforschung (1967-1977) und Argumentationshinweise zu tagespolitischen Ereignissen. Er enthält Archivgut zur Presse und zum Fernsehen der DDR, zur Tätigkeit von Korrespondenten aus der Bundesrepublik Deutschland, Einschätzungen über die gesellschaftliche Entwicklung und über die Arbeit mit Künstlern (insbesondere zur Ausbürgerung von Wolf Biermann) sowie Unterlagen über die Vorbereitung der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973, zur internationalen Arbeit der SED/ DDR mit Ländern v. a. Afrikas und Lateinamerikas und zur Zusammenarbeit der SED mit anderen kommunistischen Parteien zu ideologischen Fragen. 2 lfm, 1965 - 1978 Bereitstellendes Archiv: SAPMO
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:33 MESZ