Jagd und Fischerei im Amt Beverungen (Bewerungen) betreffend
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Loculus XXVII, Paket G Nr. 1-6
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 22. Miscellanea
1607-1720
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Concept Conecessionis, so Ditherich, Bischof des Stifts Paderborn, über die Fischerei auf der Weser und Bever (Bewer), auch Schießen des groben Wildes, dem Herman Heisterman, Rent-Meister zu Beverungen (Bewerungen) und Dringenberg, so lange er in Fürstlicher Bedienung sein und bleiben wird, gratis erteilt, außer daß die Hälfte (Halbscheidt) von jedem gefällten groben Stück Wildes nach Hof überschicken soll, 27. Febr. 1607; 2) Herr Frantz Burchardt von Oeynhausen (Oynhausen) praetendiert die Jagd und Fischerei zu Beverungen (Bewerungen) als zur Haushaltung gehörig zu sein, weshalb Rent-Meister Walther Heising bei Hochfürstlicher Hof-Kammer anfragt, 21. Jan. 1624; 3) Herr von Oeynhausen beschwert sich beim Land-Drosten von Westphalen wegen eines unter unter Herstelle geschlagenen Fischwerthers, weshalb der Land-Droste Westphalen vom Rent-Meister Walther Heising Bericht und Information verlangt, 6. Febr. 1644; 4) Johan Wiegandt, so ein wildes Schwein geschossen [hat], wird in Brüchten geschlagen, welche auf Anhalt Frantz Burchardts von Oeynhausen demselben wieder nachgelassen werden, 26. März 1648; 5) Johannes Müller, Richter zu Beverungen (Bewerungen), berichtet unter anderem, daß das Fischwerther beim Münche-Werther, so etliche Jahre davor öde und wüst gelegen, in Anno 1648 einem Mann in Würgassen (Wirgißen) für 2 Reichstaler ausgetan, hätte aber kein Geld sondern Ähle (ähle) [= Aale?] und Fische bekommen, welche 2 Reichstaler an seinen Gehalt sich decourtieren lassen will, 17. Febr. 1651; 6) Copia [eines] Lehnbriefs, so Kurfürst Clement August, Bischof zu Paderborn, dem Ludolf Dietherich von Falckenberg auf Kemperfeldt und Herstelle mit dem adeligen Sitz zu Herstelle mit Jagd und Fischereien erteilt, 11. Mai 1720
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
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