Das Gold der Mönche - Die Aufhebung der Klöster und ihre Folgen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024005/201
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
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12. Januar 2002
Im Jahr 2002 jährt sich die Säkularisation zum 200. Mal. Die weltlichen Fürsten, durch üppiges Leben und nicht zuletzt durch stehende Heere im Dienste Napoleons in Schulden geraten, waren neidisch auf den Reichtum und die Macht der Klöster. Nachdem Napoleon Frankreich die linksrheinischen Gebiete einverleibt hatte, bot er den deutschen Fürsten die Auflösung der Klöster als Entschädigung. Mönche und Nonnen wurden auf die Straße gesetzt, heilige Kelche zu Goldbarren eingeschmolzen und Teile der Klosterbibliotheken verkauft. Die Verweltlichung von 220 Klöstern auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg veränderte das Land Württemberg nachhaltig. Klosteranlagen wie Zwiefalten wurden zu Irrenhäusern, Inzigkofen beherbergt nun die örtliche Volkshochschule und Kloster Ochsenhausen die Landesmusikakademie. Doch in manchen Klöstern, wie in Beuron, konnte die Verweltlichung rückgängig gemacht werden. Nach 60 Jahren Leerstand kamen die Benediktinermönche zurück.
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Drosse, Ferdinand
Eck, Bernd
Hogg, Theodor; Erzabt von Beuron
Hoserek, Heinz
Pretsch, Hermann Josef
Beuron SIG
Eggmannsried : Unterschwarzach, Bad Wurzach RV
Inzigkofen SIG
Ochsenhausen BC
Stuttgart S; Klosterlädle
Geschichte; Säkularisation
Kirche: Katholische Kirche: Kloster
Kirche: Katholische Kirche: Kloster Beuron
Kirche; Katholische Kirche; Kloster Inzigkofen
Kirche; Katholische Kirche; Kloster Ochsenhausen
Neunzehntes Jahrhundert; Säkularisation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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