Graf Adolf von der Mark (Marka) bekundet: Nach dem Tod seines Vaters, des Grafen Engelbert von der Mark, den Äbtissin und Kapitel des Stiftes Essen aufgrund des ihnen von Kaisern und Königen privilegierten Rechtes auf Lebenszeit zum Vogt erw-ählt hatten, haben nunmehr Äbtissin, Pröpstin, Dekanin, Scholasterin, Dekan und Kapitel des Stiftes Essen ihn, der hierauf keinen erblichen oder sonstigen Anspruch hat, auf acht Jahre unter folgenden, von ihm beschworenen Bedingungen zum Vogt gewählt: [Es folgen die 19 Artikel, die ber-eits in Urkunde Nr. 330 enthalten sind]. - Es siegeln der Aussteller, sein Oheim, Bischof Adolf von Lüttich (Leodiensis), Adolf von Berg (Monte), Wilhelm von Arnsberg (-berghe), Grafen, Konrad von der Mark, Oheim des Ausstellers, und Engelbert, Propst in Worms (Wormatiensis) und Bruder des Ausstellers. Datum a.d. 1334 feria quinta post festum beatorum martirum Gereonis et Victoris.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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