Anna geb. Herzogin von Kleve, verw. Gräfin zu Waldeck, und Philipp, Wolrad und Johann, Grafen zu Waldeck, Arolsen, Kl. gegen 1. Adolf, Erzbischof und Kurfürst zu Köln; 2. Heinr. Grebe, Richter, und Gobel Hesse, Gograf zu Brilon, Bekl. Streit um Jurisdiktion und Besteuerungsrecht der Bekl. im Assinghauser Grund. Landfriedensbrüchige Eingriffe in die Dörfer des Grundes. RKG 1554
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Anna geb. Herzogin von Kleve, verw. Gräfin zu Waldeck, und Philipp, Wolrad und Johann, Grafen zu Waldeck, Arolsen, Kl. gegen 1. Adolf, Erzbischof und Kurfürst zu Köln; 2. Heinr. Grebe, Richter, und Gobel Hesse, Gograf zu Brilon, Bekl. Streit um Jurisdiktion und Besteuerungsrecht der Bekl. im Assinghauser Grund. Landfriedensbrüchige Eingriffe in die Dörfer des Grundes. RKG 1554
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F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 20. Kläger, z.T. Beklagte W
1554
Enthaeltvermerke: Darin: Umfangreiches Zeugenverhör. Beweisaufnahme der Jahre 1572-1574 mit zahlreichen von seiten Kölns beigebrachten Urkunden- und Aktenbeilagen, auch in Auszügen und Erwähnungen 1072 ff.: Auszug aus einem Registrum Decimarum betr. Glindfeld, Grafschaft und Pfarreien aus den Dekanaten Meschede, Medebach und Wormbach (Bd. 2 Bl. 116). Urkunden für Küstelberg/Glindfeld 1220 (WUB VII 181), 1231 (WUB VII 386), 1297 (WUB VII 2454), 3. März 1339 (Erzbischof Walram) und 1499 (Bl. 117 ff. und 133). Ablaß für Grönebach 14. Apr. 1299 (Auszug) mit Bestätigung Erzbischofs Heinrich von Köln 3. Dez. 1309 (Bl. 121). Judicia et jura ducis Westphaliae et Angariae (Bl. 122). Privileg Graf Gottfrieds IV. für Bödefeld 22. Febr. 1342 (Bl. 128). Pensiones annuae 1348 und Belehnungen der Grafen von Arnsberg (Auszüge Bl. 128 f.). Revers Heinemanns v. Dorfeld als Burgmann in Medebach 5. Dez. 1338 (Bl. 132); desgl. der v. Grafschaft über die Vogtei Grafschaft 1401 und 1554 (Bl. 138 ff.); desgl. des Heinr. v. Ense über das Amt Brilon 1441 (Bl. 154). Urkunden betr. Nordenau vom 15. Juni 1323 (Widekind v. Grafschaft, Auszug Bl. 127) sowie vom 10. Aug. 1346 (Auszug aus dem Vergleich Köln-Waldeck), 3. Okt. 1389, 1. Febr. 1390, 11. Nov. 1393, 11. Nov. 1395, 13. Dez. 1396 und 1406 ff. (Bl. 142 ff.). Bericht des Simeon Schütte, Befehlshaber zu Fredeburg, über Lichtenscheid und Nordenau (um 1555, Bl. 151); desgl. des Briloner Bgm. Swicker v. Thülen über den Grund Assinghausen (um 1520, Bl. 176). Register der Hafer- und Hühner-Rente 1571 betr. Bigge, Olsberg, Helmeringhausen, Bruchhausen, Elleringhausen, Elpe, Siedlinghausen, Brunskappel, Wiemeringhausen, Assinghausen, Wulmeringhausen, Gevelinghausen, Antfeld, Nuttlar (Bl. 159 ff.). Landsteuer-Register 1482 betr. Bigge, Assinghausen und Antfeld, Bruchhausen, Wiemeringhausen, Gevelinghausen (Bl. 165 f.). Grenzscheidung des Goger. Brilon und der Herrschaft Padberg 1497 (Bl. 171 ff.). Notariatsinstrument über das Bergwerk am Isenberg zwischen Brilon und Olsberg 1497 (Bl. 178 und 488). Urkunden und Auszüge betr. das obere Goger. Brilon 1454 ff. (Bl. 180 ff. und 198 ff.) und Freigüter bei Bödefeld 1516 (Bl. 188). Auszüge aus dem Arnsberger Urfehdebuch 1542-1543 (Bl. 193 f.); Auszüge aus kölnischen Bergrechnungen 1543-1555 (Bl. 195 ff.). Urkunden (u. a. Urfehden) betr. den Grund Assinghausen 1534 ff. (Bl. 203 ff.). Landsteuer-Register 1547, 1549 und 1551 betr. Bruchhausen, Assinghausen, Wiemeringhausen, Brunskappel, Wulmeringhausen, Elleringhausen, Olsberg, Bigge, Helmeringhausen, Elpe, Gevelinghausen, Nordenau (Bl. 217 ff.). Auszüge aus Registern des Sieglers zu Werl 1486 f., 1496, 1498, 1505 ff., 1510 ff., 1538 ff., 1553-1570 (Bl. 234 ff., 261 ff., 270 ff. und 490 f.). Subsidia charitativa der Geistlichkeit 1534, 1537, 1543 f., 1551, 1556, 1559 und o. D. betr. Bigge, Brunskappel und Assinghausen, Velmede, Altenbüren, Grönebach (Bl. 258 ff., 268 ff.). Urkunden 1432 ff. betr. den Grund Assinghausen (u. a. über Lehen des Klosters Böddeken), Olsberg und die v. Berninghausen zu Gevelinghausen (Bl. 276 ff. und 362 ff.). Auszüge aus Protokollen des Goger. Brilon 1549-1558 (Bl. 299 ff.). Nachrichten über Freigrafschaften und Freigerichte in Westfalen (Ordnungen, Belehnungen usw.) mit Urkunden vom 17. Dez. 1311 (Konrad v. Rüdenberg überträgt Graf Ludwig von Arnsberg die Freigrafsch. Stockum) und 1295 (WUB VII 2353; Bl. 321 ff., 382 und 397). Erwähnung einer von M. Arnoldus Mercator angefertigten Karte des Grundes Assinghausen (Bl. 355 ff.). Umschreibung des Goger. Medebach 1548 (Bl. 369 f.). Auszüge aus Köln-Waldecker Abschieden betr. den Grund Assinghausen 1495-1497 (Bl. 378 ff.). Auszüge aus dem westfäl. Brüchtenregister betr. das Amt Brilon 1549-1570 (Bl. 386 ff.). Häuserbau am Astenberg 1551 (Bl. 392 und 397 ff.). Verzicht von Kath. und Kiliane Gaugrebe auf eine Leibzucht am Grund Assinghausen 1455 (Bl. 419). Urkundl. Belege zur Bezeichnung der Gogerichte als Hogerichte betr. Schmallenberg (Auszug von 1282 = WUB VII 1806 und 5. Sept. 1354), Werl und Erwitte (Bl. 422 ff.). Verkaufsurkunde der Grafsch. Arnsberg 25. Aug. 1368 (Bl. 425). Reverse Bertolds v. Büren 5. März 1333 und Bischofs Simon von Paderborn 12. Mai 1381 über das Marschallamt von Westfalen (Bl. 428 und 445). Bebauung des Burgberges zu Wedinghausen zwischen Medebach und Itter durch die Gaugreben 4. Jan. 1397 (Bl. 430). Urkunden betr. die Amtmannschaft zu Medebach 1400 ff. (Bl. 433 ff.); Urkunden betr. Nordenau 22. Dez. 1338, 22. Aug. 1357, 28. Juni 1379, 15. Jan. 1386, 1. Febr. 1390 und 1416 (Bl. 444 ff.); Urkunden betr. Fredeburg 1444 ff. (Bl. 451 ff.). Belehnungen mit den Freigrafschaften Hallenberg, Medebach, Fredeburg, Assinghausen, Nordenau 1449 ff. (Bl. 456 ff.). Urkundenauszüge betr. Alme 3. Sept. 1379, 16. Nov. 1382 und 1465 (Bl. 465 f.). Urkunden betr. die Amtmannschaft zu Brilon 1401 ff. (Bl. 466 ff.), Verschreibungen aus dem Grunde Assinghausen 1450 und 1463 (Bl. 472 ff.). Urkunden betr. die Amtmannschaft zu Eversberg 1398 (Auszug) und 1405 ff. (Bl. 475 ff.). Auszüge aus Arnsberger Kellnereirechnungen 1442, 1454, 1485, 1487, 1491, 1494, 1499, 1502-1549 (Bl. 478 ff.). Auftragung des Hauses Gevelinghausen 13. Dez. 1371 (Bl. 487). Auszüge aus dem Schatzregister des Adels 1543 und 1549 betr. die Häuser Gevelinghausen, Ostwig, Antfeld, Schellenstein und Bruchhausen (Bl. 490). Urkunden betr. die Freigrafsch. Rüdenberg 1295 (Auszug, WUB VII 2353) und 26. Juni 1328, die Freistühle Menden 1448 und Wiggeringhausen 1465 (Bl. 491 ff.). Auszüge aus dem Lehnbuch Graf Wilhelms von Arnsberg 1313 (Bl. 495 f.)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
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- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 20. Kläger, z.T. Beklagte W (Gliederung)