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Aufforderung für die Spendung von Almosen zur Ausstattung der Kirche in Niederkalbach mit Kirchenschmuck und Altargerät
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Kirchen >> Niederkalbach
1457 Februar 10
Ausfertigung, Pergament, 3 an Pergamentstreifen anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimoseptimo Scolastice virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard [von Weilnau[, Abt von Fulda, fordert zusammen mit Berthold Rennhelt, Pfarrer in Flieden (Fflidden) [Lkr. Fulda], Apel von Ebersberg genannt von Weyhers sowie Heinrich Küchenmeister nach dem Bericht der Baumeister für die Kirche in Niederkalbach (Niddern Kalbe) [heute: Ortsteil von Kalbach, Lkr. Fulda], die eine Filiale der Kirche von Flieden ist, zu Almosen auf, um diese mit Kirchenschmuck, insbesondere einem Meßkelch und -buch, auszustatten. Ankündigungen der Siegel Abt Reinhards, Apels von Ebersberg und Heinrich Küchenmeisters.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard von Weilnau, Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Apel von Ebersberg genannt von Weyhers
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Küchenmeister
An den Siegeln haften zahlreiche Reste von Werg an, in den die Siegel früher wohl verpackt waren, daher sind die Siegelbilder z.T. unkenntlich.
Beiliegend zur Urkunde ein handschriftliches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.