Grafschaft Ravensberg, Lehen / Urkunden (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
D 402u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.4. Preußisches Westfalen (D) >> 1.4.3. Grafschaft Ravensberg >> 1.4.3.1. Verwaltungsbehörden und Landstände
1259-1681
Form und Inhalt: Die Lehenurkunden der Grafschaft Ravensberg sind vom Königlich-Preußischen Archivrat Karl August Graf von Reisach 1829 verzeichnet und im Archivdepot Minden hinterlegt worden, von wo aus sie schließlich in das Staatsarchiv Münster gelangten. Das Findbuch ist nach der alphabetischen Reihenfolge der Ravensbergischen Vasallen angeordnet und enthält deren Reverse. Vorliegendes Findbuch wurde im Februar 2008 von Marius Schmieda unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Die bisherigen Lehenurkunden mit der Signatur Grafschaft Ravensberg, Lehen Nr. 66a und 66b ("Copeibuch aller Ravensbergischen Lehnbriefe und Reverse unter den Herzögen Adolf, Gerhart, Wilhelm und Johann als Grafen zu Ravensberg, 1380-1589. Dieses Copeibuch enthält zwei Bände, welche in Pergament gebunden und auf Papier geschrieben sind") waren zu den Handschriften gelegt worden, mit der Bestellnummer Msc. VII Nr. 3105: Lehnkopiar der Grafschaft Ravensberg, (1285-1537, 1541-1589) 16. Jh. Von dort sind die beiden Bände zum Bestand Regierung gelangt, mit der jetzt gültigen Bestellsignatur: Minden-Ravensberg, Regierung Nr. 375 + 376, Bd. 1, (1285-1537) 16. Jh.; Bd. 2, (1541-1589) 16. Jh.
Münster, den 20.5.2008
Dr. Thomas Reich
Die bisherigen Lehenurkunden mit der Signatur Grafschaft Ravensberg, Lehen Nr. 66a und 66b ("Copeibuch aller Ravensbergischen Lehnbriefe und Reverse unter den Herzögen Adolf, Gerhart, Wilhelm und Johann als Grafen zu Ravensberg, 1380-1589. Dieses Copeibuch enthält zwei Bände, welche in Pergament gebunden und auf Papier geschrieben sind") waren zu den Handschriften gelegt worden, mit der Bestellnummer Msc. VII Nr. 3105: Lehnkopiar der Grafschaft Ravensberg, (1285-1537, 1541-1589) 16. Jh. Von dort sind die beiden Bände zum Bestand Regierung gelangt, mit der jetzt gültigen Bestellsignatur: Minden-Ravensberg, Regierung Nr. 375 + 376, Bd. 1, (1285-1537) 16. Jh.; Bd. 2, (1541-1589) 16. Jh.
Münster, den 20.5.2008
Dr. Thomas Reich
301 Lehnsurkunden (nach Alphabet der Lehnsträger).; 301 Lehnsurkunden, Findbuch D 402 (nach Alphabet der Lehnsträger).
Bestand
German
Gertrud Angermann, Untersuchungen über das Urkundenwesen der Grafen von Ravensberg (1205-1346), in: 56. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg (1950-1951), S. 1-129; Gustav Engel (Bearb.), Ravensberger Regesten 785-1346, Bielefeld 1985.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.3. Grafschaft Ravensberg (Tektonik)
- 1.4.3.1. Verwaltungsbehörden und Landstände (Tektonik)
- Grafschaft Ravensberg, Lehen / Urkunden (Bestand)