Graf Otto von Orlamünde und seine Ehefrau Kunigunda eignen dem Kloster Langheim Güter in Seukenreuth, die die Brüder Albrecht, Friedrich und Helwig von Mengersreuth sowie Friedrich und Hermann von Seukenreuth (= Sackenreuth) von ihnen zu Lehen hatten, freiwillig aufgelassen und dem Kloster gestiftet haben. - Siegler: Orlamünde, Graf Otto von
Vollständigen Titel anzeigen
Kloster Langheim, Urkunden 395
Bamberger Urkunden 2191
Kloster Langheim Urkunden 1335 VI 30
Zusatzklassifikation: Amt Kulmbach
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
30.06.1335
Kloster Langheim, Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Orlamünde, Graf Otto von
Orlamünde, Gräfin Kunigunde von
Mengersreuth, Albert von
Mengersreuth, Helwig von
Mengersreuth, Friedrich von
Sackenreuth (Gde. Unterdornlach, Lk Kulmbach)
Seukenreuth, Hermann von
Seukenreuth, Friedrich von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Bamberg (Archivtektonik)
- Beständektonik des Staatsarchivs Bamberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- A) Hochstift Bamberg und mediate Institutionen (Tektonik)
- Mediate Klöster und Stifte (Tektonik)
- Kloster Langheim (Tektonik)
- Kloster Langheim, Archiv (Tektonik)
- Kloster Langheim, Urkunden (Bestand)
- Aktenplan Kloster Langheim (Gliederung)
- Urkunden (Gliederung)