Johannes Baldung, Kleriker der Diözese Augsburg und kaiserlicher Notar, bekundet im Rathaus der Stadt Hall: Bürgermeister Walter von Bachenstein, Berler, Konrad Schletz, Heinrich von Bachenstein, Geyer, Konrad von Rinderbach, Rudolf von Münkheim, Friedrich Schwab (Sweblein), Friedrich Sieder, Heinrich Weidner, Konrad Keck und die übrigen versammelten Ratsherren und die Brüder Konrad, Albert und Johannes von Rinderbach geben dem Johannes Lindauer, magister in artibus und Schulrektor der Stadt, Vollmacht, in der Klage des Johannes Gemminger, der die Sache vor den Offizial der Kurie Würzburg ziehen will, zu verhandeln, abzuwehren und zu appellieren.
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Johannes Baldung, Kleriker der Diözese Augsburg und kaiserlicher Notar, bekundet im Rathaus der Stadt Hall: Bürgermeister Walter von Bachenstein, Berler, Konrad Schletz, Heinrich von Bachenstein, Geyer, Konrad von Rinderbach, Rudolf von Münkheim, Friedrich Schwab (Sweblein), Friedrich Sieder, Heinrich Weidner, Konrad Keck und die übrigen versammelten Ratsherren und die Brüder Konrad, Albert und Johannes von Rinderbach geben dem Johannes Lindauer, magister in artibus und Schulrektor der Stadt, Vollmacht, in der Klage des Johannes Gemminger, der die Sache vor den Offizial der Kurie Würzburg ziehen will, zu verhandeln, abzuwehren und zu appellieren.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 U 982 Bl. 5 f.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher
Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher >> Urkunden >> 1401-1500
1438 Mai 9 (die nona mensis Maii)
Urkunden
Zeugen: Johannes Stumpflin (Stumpflein), Jakob Emhardi, Priester der Würzburger Diözese
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: Libell
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: Libell
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ