Feststellung des Zustands des Stifts Keppel, dessen Einnahmen und Ausgaben sowie der Pensionen der Stiftsfräuleins
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Regierung Arnsberg II A V II 239.a
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.1. 1. Kammerakten >> 4.1.9. Stift Keppel
1812-1815
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des Rentmeisters Diez zu Netphen über die Pachtobjekte des Hofpächters und Obristlieutenants E. A. Leuthaus zu Keppel und über die stift-keppelschen Revenuen (1814) Bericht des Rentmeisters Diez zu Netphen über die Kostenanschläge über Reparaturen an den Pachtobjekten des Hofpächters und Obristlieutenants Leuthaus zu Keppel (1812); Gesuch des Pfarrvikars Bill zu Netphen um eine Vergütung seines Gottesdienstes zu Keppel (1814); Gesuch des Obristlieutenants Leuthaus zu Keppel um Überlassung des noch nicht verpachteten stift-keppelschen Haubergs (1814); Moneta-Etats über die Einnahmen und Ausgaben bei der Rentei Netphen betreffend das Stift Keppel sowie Etats der Rückstände (Januar bis März 1814); Gesuch des Stiftsfräuleins von Kendell zu Keppel um Bewilligung von Brandholz (1814); Gesuch der Kanonissin Seraing zu Keppel um Auszahlung ihrer Pension (1814); Beschwerde des Obristlieutenants Leuthaus zu Keppel über die Äbtissin de Meslé wegen Entfernung von Stiftseigentum (1814); Abbruch des Mühlenweiherdamms zu Keppel (1814); Zahlung einer Vergütung an Johannes Fick zu Buschgotthardshütten für die Verköstigung des wahnsinnigen stift-keppelschen Hausknechts Jakob Gerhard (1814); Gesuch des Obristlieutenants Leuthaus zu Keppel um Benutzung mehrerer in den Haubergen stehender Eichen (1815); Verrechnung von stift-keppelschen Aktivkapitalien bzw. Kammerwechseln (1814-1815). Korrespondenten u.a.: Rentmeister Diez (Netphen), Gericke (Dillenburg), Zimmermeister Jacob Kramer (Helberhausen), von Gürtler (Dillenburg), Canstein (Dillenburg), Forstinspektor Klein (Dillenburg), Ferdinand Schenck zu Schweinsberg (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg (Bestand)
- 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium (Gliederung)
- 4.1. 1. Kammerakten (Gliederung)
- 4.1.9. Stift Keppel (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International