15. Hauptversammlung (Düsseldorf, Melanchthonhaus, 22.09.1977)
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5WV 073M Diakonisches Werk - Organe, 62
5WV 073M Diakonisches Werk - Organe Diakonisches Werk - Organe
Diakonisches Werk - Organe >> 3. Organe des Diakonischen Werkes >> 3.1. Hauptversammlung
1977
Enthält: u.a.: Andacht von Pfarrer Goebel über Jes. 60, 19: (Gegen den diagnostizierten "Mangel an Zukunftsorientierung" steht die Aufforderung: "Halten wir die persönliche Verbindung zu Jesus Christus lebendig und bleiben wir treu an der Arbeit."), Mss.; Referat von Kirchenrat Karl-Wilhelm Gattwinkel: Die christliche Gemeinde als Dienstgemeinschaft", Mss., (Theologische Defizite, Gottesdienst "unbefriedigend" sowie - in Anspielung auf Johann Hinrich Wiehern: "Die Liebe also als das Werkzeug, mit dem die Tatsache des Glaubens bewiesen wird - damit ist nach meiner Überzeugung das Fundament der Dienstgemeinschaft gelegt."), darauf bezogen ein offener Brief von Prof. Dr. Christian Möller insbesondere zum Verhältnis von Liebe und Glaube: (" ... Dann werden Diakonissen moralisch zur Liebe, genauer:zu Überstunden, erpreßt, damit sie die Tatsache des Glaubens beweisen. In Wahrheit lassen sich die Früchte des Glaubens nicht erpressen."), Replik von Gattwinkel an Möller, neuerliche Rückantwort von Möller und letzte Replik Gattwinkels; "Bericht des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche im Rheinland", Broschüre, gedruckt, 1 Ex. (Geschäftsbericht)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ