Kuno, Graf zu Virneburg und Neuenahr, Herr zu Saffenburg und Sombreff, belehnt seinen Getreuen Konrad Blankart für sich und seine Leibeserben erneut mit dem Hof Langenbahn in der Grafschaft Virneburg gelegen. Konrad Blankart hat dabei folgende Belastungen abgelöst: eine Jahrespension von 11 Radergulden, die der Aussteller Nikolaus Ferber von Mayen verschrieben hatte mit 220 Radergulden und eine Jahrespension von 6 Gulden, die an Andreas (Enders) von Karden verkauft waren, mit 120 Gulden schlechten Geldes kölnischer Währung. Diese Auslagen sollen Konrad oder seine Erben zurückerhalten, falls der Aussteller ohne männliche Leibeserben stirbt, etwaige Verbesserungen aber sollen der Grafschaft Virneburg zugute kommen. Weiter belehnt er Konrad mit dem Weinberg und Wiesen mit Namen Gyrkott bei Heimersheim unterhalb Landskron mit allem Zubehör, welches Lehen von der Herrschaft und Haus Saffenburg lehensrührig ist und das der Vater des Neubelehnten, Gerhard Blankart, bereits innegehabt hat. Konrad hat den Lehenseid geleistet in Gegenwart der Lehensmänner Johann von Kessel und Edmund (Emont) von Vlatten. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - Sg. anh., ab - Rv.
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