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Memoriale der Marschländer wegen des Landeskassenwesens,
der Einquartierung und der aus dem Schatz gezogenen
Ländereien
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Enthält: - Beschwerdeschriften der Marschländer vom 14. Juli 1673 und 19. Februar 1674 wegen eigenmächtiger Disposition der Stände über die Landeskasse, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Stände vom 21. Juli 1673 - Gesuche der Marschländer vom 5. und 16. August, 6. und 27. November 1673 um Kommunikation der Veränderungen bei Kontributions- und Einquartierungsverteilungen durch die Kammer, mit Regierungsverfügungen vom 7. August und 29. November 1673 - Gesuche der Marschländer vom 12. und 20. März 1674 um Aushändigung eines Kommissionsprotokolls mit Verzeichnis der aus dem Schatz gezogenen Ländereien im Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, durch den Landsekretär Johannes Keller (mit Anlage: Bescheinigung Kellers wegen Aushändigung des Protokolls nur mit Genehmigung der Regierung und Kommission); Mandate der Regierung an Keller vom 12. März und 6. Juni 1674
Verzeichnung
Keller, Johannes, Sekretär, Land Kehdingen, Bützflethischer Teil
Kehdingen, Bützflethischer Teil, Ländereien, aus dem Schatz gezogene
Marschländer, bremische Landstände, bremische Einquartierung, Verteilung Landkassengelder, Erhebung Ländereien, aus dem Schatz gezogene Kontribution, Verteilung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.