Graf Johann von Rietberg, seine Mutter Jacobe von Neuenar, und seine Gattin Margarethe verkaufen dem Pfarrer und Besitzer der Johannes Evangelista-Kapelle in der Küffe vor Warburg Magister Hermann Lyne und seinen Nachfolgern eine jährliche Geldrente auf seinen auf dem Freienhagen in der Delbrügge belegenen Erben und Gütern, die jetzt Heinecke Jegerinck, Johann Tegelhoff, Johann Odeslo, Tonnies Hovelmann, Bernd Smekingk, Johann Berndingk, Evert Stapels, Heinrich Scroder, Tonnies tor Westen, Heinrich Hermanns, Johann Bruns, Hermann Noltinck und Curt Vrese bewirtschaften. Jacobe von Neuenar, zu deren Leibzucht diese Güter gehören, giebt zu dem Verkaufe ihre Zustimmung. (Auf der Rückseite beglaubigt der Notar Arnold Borch, daß in seiner Gegenwart und in der Wohnung des Käufers am 19. Dec. 1489 die obgenannten Kolonen versprochen haben, die Geldrente jährlich zu bezahlen. Zeugen: Johann Gottschalk, und Johann und Heinrich Optermole, Kleriker der Parderborner Diözese.
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Graf Johann von Rietberg, seine Mutter Jacobe von Neuenar, und seine Gattin Margarethe verkaufen dem Pfarrer und Besitzer der Johannes Evangelista-Kapelle in der Küffe vor Warburg Magister Hermann Lyne und seinen Nachfolgern eine jährliche Geldrente auf seinen auf dem Freienhagen in der Delbrügge belegenen Erben und Gütern, die jetzt Heinecke Jegerinck, Johann Tegelhoff, Johann Odeslo, Tonnies Hovelmann, Bernd Smekingk, Johann Berndingk, Evert Stapels, Heinrich Scroder, Tonnies tor Westen, Heinrich Hermanns, Johann Bruns, Hermann Noltinck und Curt Vrese bewirtschaften. Jacobe von Neuenar, zu deren Leibzucht diese Güter gehören, giebt zu dem Verkaufe ihre Zustimmung. (Auf der Rückseite beglaubigt der Notar Arnold Borch, daß in seiner Gegenwart und in der Wohnung des Käufers am 19. Dec. 1489 die obgenannten Kolonen versprochen haben, die Geldrente jährlich zu bezahlen. Zeugen: Johann Gottschalk, und Johann und Heinrich Optermole, Kleriker der Parderborner Diözese.
E 301u, 499
E 301u Grafschaft Rietberg - Urkunden
Grafschaft Rietberg - Urkunden >> 8. 1476 bis 1500
1489 November 25
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.4. Grafschaft Rietberg (Tektonik)
- Grafschaft Rietberg (Tektonik)
- Grafschaft Rietberg / Urkunden (Bestand)
- 8. 1476 bis 1500 (Gliederung)