War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden, 1087
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Stadt Warendorf Urkunden
1708 Oktober 30
Regest: Die Eheleute Kaufhändler Johann Haverkamp und Elisabeth Arndts verkaufen dem Baumseidenmacher Dietrich Bardtscherer und dessen Frau Engelin Hilgermann ihr Haus an der Münsterstraße zwischen den Häusern der Witwe des Werner Hase und des Kaspar Kersting und der Witwe des Johann Bornefeldt und des Johann Hillebrandt samt den darin befindlichen eisernen Ofen, Herdeisen, Bettstätten und Kleiderschrank und dem zu dem Haus gehörenden Brunnen wie auch eine Grabstätte mit Leichenstein auf dem Neuen Kirchhof bei der Sakristei. Das Haus ist belastet mit 3 Pfennig Wortgeld und 18 Schilling an die Neue Kirche. Wegen dieser 18 Schilling wurde das Kaufgeld von 300 Reichstaler um 18 Reichstaler gemindert. 82 Reichstaler werden sofort gezahlt, die restlichen 200 Reichstaler auf kommenden Ostern. Es bürgen Andreas und Maria Schnösenberg. Zeugen: Heinrich Büning und Georg Dorßel. Notariatsinstrument des Hermann Mosellage.
Ausfertigung - 2 Foliobogen. Handgezeichnetes Signet des Notars. Darunter Quittung des Joh. Haverkamp über Bezahlung der gesamten 282 Reichstaler 1714 November 1. Alt: Abt. 2 D IX 23, jetzt: A 317.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ
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