Kurfürst Joachim II. von Brandenburg gibt seinem Haushofmeister und Rat Albrecht von Schlieben das Dorf Bagow mit Oberstem und Mittlerem Gericht, Kirchlehen, Weinberg, Fischfang, vor allem mit dem freien Hof inklusive 5 freien Hufen, auf welchem der Haushofmeister wohnt, sowie mit den genau vermerkten Leistungen der namentlich genannten Bauern, ferner eienm freien Hof im Dorf Radewege, den Paschke Piritz bewohnt, und das freie Haus in der Neustadt Brandenburg, die beide zuvor dem Kaland in der Neustadt Brandenburg gehörten, zu rechtem Mannlehen. dinstags Nach Elisabeths Christi vnsers lieben Herrn gebortt Im funffzehenhundersten vnd Einvndvierzegisten Jare;. Coln an der Sprew. Siegel am Pressel (eingerissen)
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Kurfürst Joachim II. von Brandenburg gibt seinem Haushofmeister und Rat Albrecht von Schlieben das Dorf Bagow mit Oberstem und Mittlerem Gericht, Kirchlehen, Weinberg, Fischfang, vor allem mit dem freien Hof inklusive 5 freien Hufen, auf welchem der Haushofmeister wohnt, sowie mit den genau vermerkten Leistungen der namentlich genannten Bauern, ferner eienm freien Hof im Dorf Radewege, den Paschke Piritz bewohnt, und das freie Haus in der Neustadt Brandenburg, die beide zuvor dem Kaland in der Neustadt Brandenburg gehörten, zu rechtem Mannlehen. dinstags Nach Elisabeths Christi vnsers lieben Herrn gebortt Im funffzehenhundersten vnd Einvndvierzegisten Jare;. Coln an der Sprew. Siegel am Pressel (eingerissen)
VII. HA, Allg. Urkundensammlung Nr. 241
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.07 Märkische Ortschaften >> A.07.01 Orte A, B >> A.07.01.06 Bagow
1541 November 22.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:38 MESZ