Die Klosterfrau Haetz Liutfridin die Ältere im Kloster Kirchheim vermacht mit Zustimmung der Priorin Adelheid von Hornstein für den Fall ihres Todes Gülten von 2 lb h aus einer Wiese zu Dürnau und 1 lb h aus dem Weinberg der Laimlerin als Leibgeding an Haetz, Tochter des verstorbenen Heinz Voegelli, sofern diese in das Kloster eintritt. Nach deren Tod fällt die erste Gült an die Jahrzeit Meister Bertholds und seines Bruders Beringer, die zweite Gült an die Jahrzeit der Hilt von Heiningen. 2 lb h aus der Wiese auf der Gießnau vermacht die A. ihrer Schwester Sophie bzw. nach deren Tod an die Jahrzeit ihres Vaters und an die von Urach. Einen Weingarten am Trübenbach bestimmt sie für ihre eigene Jahrzeit, die ihrer Schwester Adelheid Liutfridin und die der Hedwig von Heiningen. 1 lb h aus dem Gut des Pfluegers zu Boihingen und 1 weiteres lb h gehen an die Jahrzeit der Schwester Hedwig von Heiningen. 30 ß h aus dem Gut zu Gammelshausen, das jetzt dem Heinz von Heiningen gehört, sollen an die Jahrzeit des alten von Heiningen und seiner Ehefrau Irmelgart fallen.
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Die Klosterfrau Haetz Liutfridin die Ältere im Kloster Kirchheim vermacht mit Zustimmung der Priorin Adelheid von Hornstein für den Fall ihres Todes Gülten von 2 lb h aus einer Wiese zu Dürnau und 1 lb h aus dem Weinberg der Laimlerin als Leibgeding an Haetz, Tochter des verstorbenen Heinz Voegelli, sofern diese in das Kloster eintritt. Nach deren Tod fällt die erste Gült an die Jahrzeit Meister Bertholds und seines Bruders Beringer, die zweite Gült an die Jahrzeit der Hilt von Heiningen. 2 lb h aus der Wiese auf der Gießnau vermacht die A. ihrer Schwester Sophie bzw. nach deren Tod an die Jahrzeit ihres Vaters und an die von Urach. Einen Weingarten am Trübenbach bestimmt sie für ihre eigene Jahrzeit, die ihrer Schwester Adelheid Liutfridin und die der Hedwig von Heiningen. 1 lb h aus dem Gut des Pfluegers zu Boihingen und 1 weiteres lb h gehen an die Jahrzeit der Schwester Hedwig von Heiningen. 30 ß h aus dem Gut zu Gammelshausen, das jetzt dem Heinz von Heiningen gehört, sollen an die Jahrzeit des alten von Heiningen und seiner Ehefrau Irmelgart fallen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 89
Archiv Kl. Kirchheim
5. B.
Nro. 10
160.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1358 November 16 (Freitag nach Martin)
Urkunden
Siegler: Der Konvent von Kloster Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 204
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 204
Beringer; Bruder Meister Bertholds
Berthold, Meister
Heiningen; der Alte von
Heiningen; Hedwig von
Heiningen; Heinz von
Heiningen; Hilt von
Heiningen; Irmelgart von
Hornstein, Adelheid von
Laimlerin (Laymlerin); die
Liutfridin; Adelheid
Liutfridin; Haetz d.Ä.
Liutfridin; Sophie
Pflüger (Pflueger); der
Urach, von
Voegelli; Haetz
Voegelli; Heinz
Boihingen = Unterboihingen : Wendlingen am Neckar ES
Gammelshausen GP
Unterboihingen : Wendlingen am Neckar ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ