Kurfürst Johann Georg von Brandenburg vergleicht sich mit den Brüdern Curt und Berndt von Arnim in Boitzenburg und Gerswalde dahingehend, dass diese ihm ihren Anteil an Biesenthal mit allem Zubehör für 40.000 Taler verkaufen, Curt aber statt des Geldes das Gut Plaue, das bis dahin Matthias von Saldern besessen hat, übernimmt, seinen Bruder Berndt mit 20.000 Talern abfindet, dem Kurfürsten ebenfalls 30.000 Taler auszahlt und seinem Bruder Berndt seinen Anteil an Gerswalde für 25.000 Taler verkauft. Siegel der Vertragspartner an schwarz-weißen Schnüren; ein Siegel in Holzkapsel (Schnüre zerfallen)
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Kurfürst Johann Georg von Brandenburg vergleicht sich mit den Brüdern Curt und Berndt von Arnim in Boitzenburg und Gerswalde dahingehend, dass diese ihm ihren Anteil an Biesenthal mit allem Zubehör für 40.000 Taler verkaufen, Curt aber statt des Geldes das Gut Plaue, das bis dahin Matthias von Saldern besessen hat, übernimmt, seinen Bruder Berndt mit 20.000 Talern abfindet, dem Kurfürsten ebenfalls 30.000 Taler auszahlt und seinem Bruder Berndt seinen Anteil an Gerswalde für 25.000 Taler verkauft. Siegel der Vertragspartner an schwarz-weißen Schnüren; ein Siegel in Holzkapsel (Schnüre zerfallen)
VII. HA, Märkische Ortschaften, Biesenthal Nr. 8
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.07 Märkische Ortschaften >> A.07.01 Orte A, B >> A.07.01.19 Biesenthal
1577 August 12.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ