Joseph Maichlin, Bürger zu Hagnau, verkauft der Großkellerei zu Weingarten für 130 fl Reichswährung einen jährlichen Zins von 6 fl 30 Kreuzer aus folgenden Gütern: 2 1/2 Vierling Reben mit 1/2 Vierling Wieswachs dabei im Vogelsang zwischen Franz Maichlins und Hans Kaspar Steublins Reben und Graswasen. Daraus gehen jährlich an die Liebfrauenpfründe in Hagnau 8, an das Spital Konstanz 4 Quart Wein. Verpfändet werden ferner 1 1/2 Vierling Reben im "Hundtsruggen" zwischen der Herrschaft Weingarten und der Witwe Johann Gsellers, aus denen der Patron zu Hagnau 1/2 Vierling Wachs Grundzins erhält; schließlich 1 1/2 Vierling Reben im Burgstall zwischen Lorenz Boll und Martin Höflin, Schreiner, aus denen die Herrschaft Weingarten 5 Quart Wein erhält.
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Joseph Maichlin, Bürger zu Hagnau, verkauft der Großkellerei zu Weingarten für 130 fl Reichswährung einen jährlichen Zins von 6 fl 30 Kreuzer aus folgenden Gütern: 2 1/2 Vierling Reben mit 1/2 Vierling Wieswachs dabei im Vogelsang zwischen Franz Maichlins und Hans Kaspar Steublins Reben und Graswasen. Daraus gehen jährlich an die Liebfrauenpfründe in Hagnau 8, an das Spital Konstanz 4 Quart Wein. Verpfändet werden ferner 1 1/2 Vierling Reben im "Hundtsruggen" zwischen der Herrschaft Weingarten und der Witwe Johann Gsellers, aus denen der Patron zu Hagnau 1/2 Vierling Wachs Grundzins erhält; schließlich 1 1/2 Vierling Reben im Burgstall zwischen Lorenz Boll und Martin Höflin, Schreiner, aus denen die Herrschaft Weingarten 5 Quart Wein erhält.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 219
GLAK 7/252
00190
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1701 Februar 2 (uff Unser lieben Frawen luechtmeßtag)
21,2 x 59,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Joseph Maichlin, Bürger zu Hagnau
Empfänger: Großkellerei zu Weingarten
Siegler: Johann Fridl, Amtsverwalter zu Hagnau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Empfänger: Großkellerei zu Weingarten
Siegler: Johann Fridl, Amtsverwalter zu Hagnau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Boll, Lorenz
Fridl, Johann, Amtsverwalter
Gseller, Johann
Höflin, Martin
Maichlin, Franz
Maichlin, Joseph
Steublin, Hans Kaspar
Hagnau am Bodensee FN; Amtsverwalter
Hagnau am Bodensee FN; Einwohner
Hagnau am Bodensee FN; Flurstücke
Hagnau am Bodensee FN; Liebfrauenpfründe
Konstanz KN; Spital
Weingarten RV; Kloster
Weingarten RV; Kloster, Großkellerei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:29 MEZ
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