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Erstattung der ständischen Deputationskosten nach Stockholm
anlässlich der Beerdigungen der Königin Ulrica Eleonora (1693) und
des Königs Carl XI. (1697)
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Erstattung der ständischen Deputationskosten nach Stockholm
anlässlich der Beerdigungen der Königin Ulrica Eleonora (1693) und
des Königs Carl XI. (1697)
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 1 Gesamte Landstände und Bremer Ritterschaft
1693-1705
Enthält: - Gesuche der bremischen Stände an die Regierung vom 22. September und 3. Oktober 1693 um Kostenerstattung, mit Regierungsverfügung vom 26. September 1693; königliches Mandat an die Regierung vom 15. Januar 1694 wegen benötigter Reisekosten der Ständedeputierten (mit Anlagen: Auszüge aus dem Stände-Memorial an den König und dessen Resolution darauf vom 15. Januar 1694), mit Protokoll vom 13. Februar und Antwortschreiben der Regierung vom 19. Februar 1694; Auszug aus einer königlichen Resolution für die bremischen Ständedeputierten vom 25. Mai 1694 - Gesuch der bremischen Stände vom 7. September 1697 um Verteilung und Ausschreibung der Reisekosten für 1693 und um Kostenerstattung der künftigen Reise nach Stockholm zur Beerdigung des Königs (mit Anlage: Verzeichnisse der Kosten von 1693/94, auch zum Transport der Leiche des in Stockholm verstorbenen Landrats Friedrich Marschalck zu Hechthausen), mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an die Marschländer vom 14. September 1697; Protokolle vom 24. September und 12. Oktober 1697 über die Verhandlungen mit Deputierten der Marschländer und Stände dazu, sowie Ablehnungsschrift der Marschländer-Deputierten; Schreiben der Regierung an den König vom 25. Oktober 1697; Auszug aus der königlichen Resolution für die bremischen und verdischen Stände-Deputierten in Stockholm vom 8. Februar 1698 wegen Stellungnahme der Regierung zur Weigerung der Marschländer; Gesuch der bremischen Stände an die Regierung dazu vom 22. Juli 1698; Schreiben der Regierung an den König vom 25. Juli 1698, sowie königliches Antwortschreiben vom 22. September 1698 wegen der Deputationskosten; Notifikationsschreiben der Regierung an die bremischen Stände und Marschländer dazu vom 21. Oktober 1698; Gesuch der bremischen Stände vom 23. Dezember 1698 um Ausschreibung der Deputationskosten nach dem Kreisfuß (mit Anlagen: Verzeichnisse der Kosten von 1693/94 und 1697/98); Erklärung der Marschländer dazu vom 8. Februar 1699 und Ladung der Regierung an die bremischen Stände vom 3. März 1699 zu Güteverhandlungen; Auszug aus dem Verhandlungsprotokoll vom 31. März 1699; Memoriale der bremischen Stände vom 6. Juni und 22. September 1699 wegen Übernahme der Kosten durch die Schatzpflichtigen; abschließende Schrift der Marschländer vom 15. Juni 1699 wegen Verweigerung der Kostenübernahme (mit Anlage); Auszug aus einem Verhandlungsprotokoll mit Stände- und Marschländer-Deputierten vom 3. Oktober 1699; Erklärung der Marschländer vom 31. März 1700 wegen Übernahme anteiliger Kosten; Gegenerklärung der bremischen Stände vom 27. April 1700; Verzeichnis über die Verteilung der von den Schatzpflichtigen aufzubringenden Summe vom 19. April 1701; Ausschreiben der Regierung dazu vom 22. April 1701 (Druckschrift) - Ausschreiben der Regierung zur Aufbringung weiterer Kosten vom 19. Dezember 1702 (Druckschrift) - Gesuch der bremischen Stände vom 17. März 1705 um Erteilung von Assignationen auf die ausgeschriebenen Gelder, u.a. die von den Marschländern angebotenen anteiligen Reisekosten, mit nachfolgendem Mandat der Regierung an den Landrentmeister Johan von Manderstierna
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1686
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1686
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Ulrica Eleonora, Königin von Schweden, Beerdigung Carl XI., König von Schweden, Beerdigung Marschalck, Friedrich, Landrat, Hechthausen, Tod Manderstierna, Johan von, Landrentmeister
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.