Swigger von Altdorf, ein Edelknecht, bestätigt, dass er mit seiner Muhme und ihrem Gatten Hans, dem Wirt von Möhringen (Möringen), dem Jungen, welche ihn auf Lebenszeit in Kost haben sollten, dahin übereingekommen sei, dass sie ihm dafür jährlich 10 Pfund Heller und einen Karren (Karch) Heu und Öhmd aus der ob dem Burgstall - nach Überschrift der Urkunde zu Altdorf - gelegenen Wiese zu entrichten haben.
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Swigger von Altdorf, ein Edelknecht, bestätigt, dass er mit seiner Muhme und ihrem Gatten Hans, dem Wirt von Möhringen (Möringen), dem Jungen, welche ihn auf Lebenszeit in Kost haben sollten, dahin übereingekommen sei, dass sie ihm dafür jährlich 10 Pfund Heller und einen Karren (Karch) Heu und Öhmd aus der ob dem Burgstall - nach Überschrift der Urkunde zu Altdorf - gelegenen Wiese zu entrichten haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 14 Nr. 21, S. 125}
Bü 046, S. 193
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Altdorf
1409 September 21 (sant Matheus tag)
Urkunden
Aussteller: Altdorf, Swigger von
Siegler: Altdorf, Swigger von; Gerlinger, Burkhard, zu Holzgerlingen gesessen; Zimmerer, Anselm, zu Holzgerlingen gesessen
Überlieferungsart: Abschrift
Siegler: Altdorf, Swigger von; Gerlinger, Burkhard, zu Holzgerlingen gesessen; Zimmerer, Anselm, zu Holzgerlingen gesessen
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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