Geldverleih des Franz Rudolf Freiherrn von Collenbach an die Eheleute Andreas Ludwigs mit seiner Frau
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4KG 004 Aachen Aachen
Aachen >> Urkunden
18.12.1773
Regest: 1773 Dezember 18 Wilhelm Gottfried von Lommessen, Statthalter, Theodor Joseph v. Speckhewer und Joh. Jakob Freiherr von Wylre, Schöffen des kgl. Stuhls und der Stadt Aachen, realisieren auf Bitten des Gerichts-Sigillators Wilhelm Peters folgendes Notariatsinstrument: 1773 Dezember 17 (Aachen) Vor dem Notar Thomas Robens entleiht Andreas Ludwigs mit seiner Frau Juffrau (?) Graaff vom Kurpfälz. Geheimen Rat und Jülich bergischen Ritterschaftssyndicus Franz Rudolf Freiherrn von Collenbach "zur Verstärcknng seines Commercii" 2000 Reichstaler zu 54 Aachener Mark zu 4 bezw. 5 % Zinsen. Als Sicherheit setzt der Schuldner sein Hab und Gut aus der Erbschaft seines Großvaters Edmund Bree und Vaters Andreas Ludwigs, insbesondere die 70 Morgen Acker und Grasland im quartier Haaren. Zeugen: Johann Degentesch, Peter Steffens. Approbiert am 18. Dezember von P. Gartzweiler. 1775 November 7 Franz Rudolf Freiherr von Collenbach tritt die Obligation gegenüber dem Nadelfabrikanten Andreas Edmund Ludwigs an den Aachener Kaufmann Peter Schalte gegen Zahlung der 2000 Reichstaler Kapital und 71 Reichstaler 6 Aachener Mark aufgelaufener(1773 Dezember 18) Zinsen ab. Unterschrift: F. R. Freiherr von Collenbach, beglaubigt vom Notar Franz Corneli. Siegler: Die Aussteller. Unterschrift: P. Gartzweiler
Or. Perg. mit 3 Oblatensiegeln. Enreg. pour memoire a Aix la Chappelle le 28
Ventose an 8 (17. März 1800). Unterschrift: Lariot (?).
Ventose an 8 (17. März 1800). Unterschrift: Lariot (?).
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ