Dechant und Kapitel zu Amöneburg (Ameneburg) geben als Lehnsherren der Frühmesse in Wörth (tzu dem Werde) ihre Einwilligung dazu, dass der Frühmesser Johann von Luternbach dem Johannes Drache, Pastor zu Lützelbach, imme und tzweyn Kinden mit namen Hansen syme son und Annen, siner swester seligen dochter, der vater genant ist Kystenfeger, einen Hof in der Mark Lützelbach in Bestand gibt. Die Beständer haben jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt 6 Malter Korn (Aschaffenburger Maß) kostenlos nach Wörth (tzu dem Werde) zu liefern.
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Dechant und Kapitel zu Amöneburg (Ameneburg) geben als Lehnsherren der Frühmesse in Wörth (tzu dem Werde) ihre Einwilligung dazu, dass der Frühmesser Johann von Luternbach dem Johannes Drache, Pastor zu Lützelbach, imme und tzweyn Kinden mit namen Hansen syme son und Annen, siner swester seligen dochter, der vater genant ist Kystenfeger, einen Hof in der Mark Lützelbach in Bestand gibt. Die Beständer haben jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt 6 Malter Korn (Aschaffenburger Maß) kostenlos nach Wörth (tzu dem Werde) zu liefern.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Lade XX Nr. 34
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX)
Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX) >> 3. 1401-1450
1420 Februar 25 (anno domini M CCCC XX dominica qua cantatur in ecclesia dei Invocavit)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (Fragment)
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 143
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (Fragment)
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 143
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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