Herzog Bernhart vann Sassen (= Sachsen-Lauenburg), Domprobst zu Cöln und Münster und durch seinen Onkel, den verstorbenen Herzog Wilhelm III. von Jülich und Berg u. s. w. Probst von St. Martin zu Kerpen, beurkundet, mit Anrecht streitender Weise die Zehnten von Kerpen und den Hof zu Moitraide (= Möderath) als Einkünfte seiner Probstei beansprucht zu haben, und nimmt, gleich seinen früheren und seinem letzten Vorgänger Wygher (von Hassent), von dem Capitel von Kerpen dessen Zehnte zu Kerpen und Moitraide, sowie dessen daselbst, unter weitläufig aufgezählten Verpflichtungen und jährlichen Pachtzinsen auf Amts-, resp. Lebensdauer in Pacht, den Probstei-Halbwinner zu Kerpen Mertyn Volber von Buyr (= Buir) und Gattin Jutta zu Bürgen stellend. Geschiet onnd gegevenn In denn Iairenn onnsers heren duysent vunffhundert ond zwelff off sanct Remeisz avent des heyligen Bischoffs onnd Confessoirs.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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