Notiz, dass nach einer Übereinkunft Heinz Nolt ein Hühnervogt zu Neustadt an der Haardt (Nuenstatt) sein und er wieder Sold laut seiner alten Bestallung beziehen soll, dazu 10 Malter Hafer, Heu, Öhmd, Holz, Kraut, Schweine, Milch, Hühner und Lebkuchen, wie es andere Hühnervögte bezogen haben. Über diese zu Germersheim getroffene Übereinkunft hat der Landschreiber zu Neustadt einen von Heinrich Schreiber verfassten Geheißbrief inne (des hatt der lantschriber zur Nuenstatt eyn geheiß Heinrich Schrybers hantschrifft).
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Notiz, dass nach einer Übereinkunft Heinz Nolt ein Hühnervogt zu Neustadt an der Haardt (Nuenstatt) sein und er wieder Sold laut seiner alten Bestallung beziehen soll, dazu 10 Malter Hafer, Heu, Öhmd, Holz, Kraut, Schweine, Milch, Hühner und Lebkuchen, wie es andere Hühnervögte bezogen haben. Über diese zu Germersheim getroffene Übereinkunft hat der Landschreiber zu Neustadt einen von Heinrich Schreiber verfassten Geheißbrief inne (des hatt der lantschriber zur Nuenstatt eyn geheiß Heinrich Schrybers hantschrifft).
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 72
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1495 Oktober 1 (uff dorstag nach Michaelis)
fol. 86v [alt: 35v]
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Kopfregest: "Bestellung Heintz Nolten zu hunerfaut zur Nuwenstatt an der Hart". Notiz, kein Urkundenformular. Vgl. auch die folgende Urkunde über die Gefälle eines Hühnervogts zu Neustadt (Nr. 73).
Nolt, Heinz; einspänniger Knecht, erw. 1488
Schreiber, Heinrich; pfalzgräflicher Schreiber (?), erw. 1492, 1495
Germersheim GER
Neustadt an der Weinstraße NW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:17 MESZ
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