Goddhardt Duitz von der Kuolen zu Franckheshoven und seine zweite Frau Eva Schommartz verkaufen, um die Abfindung des Sohnes Johann Christoph aus seiner ersten Ehe mit Judith Claertz von Bontenbröch zu beschaffen, das freiadelige Gut Franckeshoven im Amt Caster und Berchem an die Eheleute Johann Friedrich von Schaesberg und Ferdinanda von Wachtendonk zu Kriekenbeck. Siegler: Aussteller und Käufer. Unterschrift beider Verkäufer und des Käufers Köln
Vollständigen Titel anzeigen
Goddhardt Duitz von der Kuolen zu Franckheshoven und seine zweite Frau Eva Schommartz verkaufen, um die Abfindung des Sohnes Johann Christoph aus seiner ersten Ehe mit Judith Claertz von Bontenbröch zu beschaffen, das freiadelige Gut Franckeshoven im Amt Caster und Berchem an die Eheleute Johann Friedrich von Schaesberg und Ferdinanda von Wachtendonk zu Kriekenbeck. Siegler: Aussteller und Käufer. Unterschrift beider Verkäufer und des Käufers Köln
U 221u, 213
U 221u Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg - Urkunden
Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg - Urkunden >> 1. Urkunden
1638 Juli 15
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, leichter Mäusefraß.
Zwei Siegel anh.
Zwei Siegel anh.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.) (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg (Tektonik)
- Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)