Georg Friedrich, Graf zu Waldeck u. Pyrmont und Kuhlenburg, Dompropst zu Halberstadt, Freiherr zu Tonna, Palandt, Witthem, Lindau Wehrt p., Herr zu Lenden, Kinsweiler, Engelsdorf, Frechen, Bachum u. Dahlen, Kurfurstl. Brandenburgischer Geh. Rath, Ober Commandant der Festungen in der Chur- und Marck Brandenburgk, Ritter des St. Johannis Ordens und Commendator zu Lagauw p. belehnt Frantz Kalmen des sel. Bürgermeisters Werner Kalms des eltern Sohn, und Warner, Hans u. Heming Kalm, des sel. Bürgermeisters Warner Kalms des jüngern Sohn, mit den von der Dompropstei Halberstadt zu Lehen gehenden 1 1/2 Hufen zu Suntfelde, so etwan Ulrichen von Grüningen gehöret. geschehen zu Halberstadt den 10. May 1653. Mit dem Siegel in Holzk. an Pergamentstr. Unterschr. des Geh. Raths etc Raban von Canstein etc. (Brunner)
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Georg Friedrich, Graf zu Waldeck u. Pyrmont und Kuhlenburg, Dompropst zu Halberstadt, Freiherr zu Tonna, Palandt, Witthem, Lindau Wehrt p., Herr zu Lenden, Kinsweiler, Engelsdorf, Frechen, Bachum u. Dahlen, Kurfurstl. Brandenburgischer Geh. Rath, Ober Commandant der Festungen in der Chur- und Marck Brandenburgk, Ritter des St. Johannis Ordens und Commendator zu Lagauw p. belehnt Frantz Kalmen des sel. Bürgermeisters Werner Kalms des eltern Sohn, und Warner, Hans u. Heming Kalm, des sel. Bürgermeisters Warner Kalms des jüngern Sohn, mit den von der Dompropstei Halberstadt zu Lehen gehenden 1 1/2 Hufen zu Suntfelde, so etwan Ulrichen von Grüningen gehöret. geschehen zu Halberstadt den 10. May 1653. Mit dem Siegel in Holzk. an Pergamentstr. Unterschr. des Geh. Raths etc Raban von Canstein etc. (Brunner)
NLA WO, 114 Urk, Nr. 172
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.6 F - Halberstadt Domprobstei
10.05.1653
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ