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Ehrensold
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Enthält: Vorschläge (teilweise von Akademiemitgliedern) und Bewilligungen des Ehrensoldes zugunsten: Karl Hagemeister, Ernst Pfannschmidt, Agnes Miegel (Dichterin, bewilligt 1933), Adolf Brütt (Bildhauer, bewilligt 1934), Gerhard v. Keussler (siehe Bl. 220, 225-227, 237, dazu Korrespondenz mit Georg Schumann über eine Reise nach Australien, Bl. 191, 194-195, 203-210), Heinrich Kaminski (bewilligt 1935, Pressenotizen Bl. 102), Eduard Behm, Prof. Zöllner, Ludwig Wüllner (Liedersänger, bewilligt 1934, Pressenotizen Bl. 161, Schwierigkeiten wegen Ehrenmitgliedschaft im "Reichsbanner", Bl. 143-147, 149, 153, 157-159; Pressenotizen zu seinem Tod am 19. März 1938, Bl. 63-64), Paul Büttner (Komponist, Direktor des Dresdner Konservatoriums, Würdigungsartikel zum 60. Geburtstag am 10. Dez. 1930 Bl. 132, Stellungnahmen von Akademiemitgliedern zu Kompositionen Büttners, Bl. 121-131), Ludwig Dettmann (Maler, bewilligt 1935), Wilhelm Schmidtbonn (bewilligt 1934, 1938), Johannes Schlaf (bewilligt 1937, 1938), Constantin Starck (Bildhauer, bewilligt 1937), Felix Woyrsch (Komponist, bewilligt 1937), Emil N. v. Rezni¦ek (Komponist, bewilligt 1938), Otto H. Engel (Maler, bewilligt 1938), Ludwig Cauer (Bildhauer, bewilligt 1938), Alexander Schwartz (Komponist, Stellungnahmen von Akademiemitgliedern zu Kompositionen, Bl. 23-25, 28-29), Willy Renner (Komponist), Emil Matthiesen (Balladenkomponist, bewilligt 1938). Enth. u.a.: Protokolle folgender Sitzungen des Senats, Abteilung Musik: 8. März 1934: Ehrensold für v. Keussler (Bl. 202, vgl. PrAdK 1230). 23. Apr. 1934: (Bl. 192, vgl. PrAdK 1230). 27. Juni 1934: u.a. Vorschläge des Ehrensoldes für Heinrich Kaminski und Eduard Behm (Bl. 180, vgl. PrAdK 1230). 7. Sept. 1934: u.a. Zurückstellung der Vergabe des Ehrensoldes, Änderung der Bestimmungen (Bl. 166-167, vgl. PrAdK 1230). 20. Sept. 1934: u.a. Ehrensold, Vorschläge für Heinrich Zöllner und Ludwig Wüllner (Bl. 165, vgl. PrAdK 1230). 10. Okt. 1934: u.a. Ehrensold, Vorschläge für Ludwig Wüllner und Paul Büttner (Bl. 163-164, vgl. PrAdK 1230). 17. Dez. 1934: u.a. Ehrensold für Ludwig Wüllner und Paul Büttner (Bl. 160, vgl. PrAdK 1230); 16. Jan. 1935: u.a. Zurückweisung eines Protests gegen die Verleihung des Ehrensoldes an Wüllner (Bl. 158-159, vgl. PrAdK 1230). 8. Mai 1935: u.a. Vorschlag zur Verleihung des Ehrensoldes für Heinrich Kaminski (Bl. 117-118, vgl. PrAdK 1230). 28. Apr. 1938: u.a. Vorschläge zur Verleihung des Ehrensoldes an Alexander Schwartz (Komponist), Julius Weismann und Otto Besch (Bl. 40-43, vgl. PrAdK 1231). 9. Juni 1938: u.a. Vorschläge für die Verleihung des Ehrensolds: A. Schwartz, Emil Mattiesen (Balladenkomponist), Otto Besch (Bl. 26-27, vgl. PrAdK 1231). 23. Juni 1938: u.a. Ehrensoldvorschlag für Emil Matthiesen (Bl. 21-22, vgl. PrAdK 1231).
237 Bl. Microfilm/-fiche: 0855
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - E 8 - Bd. 4
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.