Kläger: Martin Lu(h)emann in Wentorf bei Bergedorf (Beklagter).- Beklagter: Joachim Vischer, Bauernvogt im Amt Bergedorf (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1574 et 1585) ciationis ad reassumendum; Zuschreibung eines Hofes an den auswärtigen Kläger und Beanspruchung des "ius protimiseos" (Näherrecht) durch den Beklagten in einem Streit um den Hof des Röbeke Hoyen (Högen) in Curslack, der von Hein Vischer, Carsten Vischer, Hein Hoyen und Claus Hoyen, Gläubiger und Bürgen des Röbbeke Hoyen, für 100 Mark lübisch an den Kläger verkauft worden war
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Kläger: Martin Lu(h)emann in Wentorf bei Bergedorf (Beklagter).- Beklagter: Joachim Vischer, Bauernvogt im Amt Bergedorf (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1574 et 1585) ciationis ad reassumendum; Zuschreibung eines Hofes an den auswärtigen Kläger und Beanspruchung des "ius protimiseos" (Näherrecht) durch den Beklagten in einem Streit um den Hof des Röbeke Hoyen (Högen) in Curslack, der von Hein Vischer, Carsten Vischer, Hein Hoyen und Claus Hoyen, Gläubiger und Bürgen des Röbbeke Hoyen, für 100 Mark lübisch an den Kläger verkauft worden war
211-2_L 54
L 3120
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1560-1585
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. David Capito (1560), Dr. Johann Bontz (1574). Beklagter: Lt. Martin Reichardt (1560), Dr. Alexander Reiffstock (1574), Dr. Johann Gödelmann (1577).- Instanzen: 1. (Landgericht Altengamme und Curslack 1555-1556). 2. (Landgericht Neuengamme und Kirchwerder 1557). 3. Räte der Städte Hamburg und Lübeck 1560. 4. Reichskammergericht 1560-1585.- Darin: Kommissionsbericht von 1581 des Domkapitels zu Bardowick über die Befragung zahlreicher Zeugen in Curslack, Altengamme und Neuengamme.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11247 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ