Kaiser Karl VI. verleiht dem Kloster Rot auf Ersuchen Abt Hermanns ein Stück Forst zu Lehen, das dieser von dem Erbtruchsessen Ernst Jakob Graf zu Zeil mit kaiserlichem Consens eingetauscht hat. Dieser Forst war Johann Christoph Graf zu Zeil als Haupt der Zeilischen Linie am 13. Oktober 1712 zu Lehen gegeben worden. Seine Lage und Begrenzung wird genau bestimmt. Den Lehenseid für Abt Hermann leistet Johann Adam Unrath, Agent am kaiserlichen Hof. Besiegelt und unterschrieben zu Wien mit dem großen Majestätssiegel. Schreiber: E.F. v. Glandorff. Orig. Perg. mit Kopie Pap., 1 großes Siegel in Holzkapsel an schwarz-gelber Schnur anh., sehr gut erh.
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Kaiser Karl VI. verleiht dem Kloster Rot auf Ersuchen Abt Hermanns ein Stück Forst zu Lehen, das dieser von dem Erbtruchsessen Ernst Jakob Graf zu Zeil mit kaiserlichem Consens eingetauscht hat. Dieser Forst war Johann Christoph Graf zu Zeil als Haupt der Zeilischen Linie am 13. Oktober 1712 zu Lehen gegeben worden. Seine Lage und Begrenzung wird genau bestimmt. Den Lehenseid für Abt Hermann leistet Johann Adam Unrath, Agent am kaiserlichen Hof. Besiegelt und unterschrieben zu Wien mit dem großen Majestätssiegel. Schreiber: E.F. v. Glandorff. Orig. Perg. mit Kopie Pap., 1 großes Siegel in Holzkapsel an schwarz-gelber Schnur anh., sehr gut erh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 748
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> I. Beziehungen zu Kaiser und Reich >> 1. Kaiserliche Privilegien und Mandate
1723 Februar 18
Urkunden
Glandorff, E. F. von; Schreiber, Wien
Unrath, Johann Adam, Agent am kaiserlicher Hof
Waldburg-Zeil, Ernst Jakob von; Erbtruchseß, Graf
Waldburg-Zeil, Johann Christoph von; Erbtruchsess, Graf, 1660-1720
Seine-Maritime
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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