Nachweis der adeligen Herkunft der Familie von Höfflinger
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N 053 Alter Hof (Burgmannshof); Ahlen, 7
N 053 Alter Hof (Burgmannshof); Ahlen Alter Hof (Burgmannshof); Ahlen
Alter Hof (Burgmannshof); Ahlen
(1718) 1744 - 1818
Enthält u.a.: - Einladung an Gutsbesitzer Höfflinger zur Ablegung des Eides auf den preußischen König Friedrich Wilhelm III. (1815), - Erlaubnis zur Ausübung der Jagd auf dem Galenschen Hof in Ahlen für den Pächter Mencke (28.08.1818), - Verzeichnis von Dokumenten, die anlässlich des Verkaufs des Hofes Ahlen an Friedrich von Höfflinger übergeben wurden (1802), - Abschrift des Kaufvertrages betr. Kauf des Galenschen Hofes in Ahlen durch Friedrich Franz von Höfflinger zu Brückhausen von der Witwe des Hofkammerrats Clemens August Detten (geb. Lindenkampf) (1801), - Friedrich Freiherr von Plettenberg, Joan Matthias von der Recke und Joan Matthias von Ascheberg bezeugen für Franz Ernst Burchard von Höfflinger (Herr zu Brückhaus und Osterhaus, kurpfälzischer Oberstleutnant), dass seine Vorfahren von Kaiser Karl V. 1546 in den Adelsstand erhoben worden sind und Hans von Höfflinger Stammvater der Familie sei und Franz Ernst Burchard von Höfflinger dessen legitimer Nachkomme ist (Abschrift, 03.12.1718), - die Witwe Anne von Höfflinger, geb. von Rukelsheim, bezeugt vor dem Domkapitel in Münster und der Ritterschaft des Hochstifts Münster die adelige Herkunft ihrer Familie (Februar 1744), - Friedrich von Höfflinger erläutert vor dem münsterischen Hofrat seine adelige Herkunft (1802).
Akten
Vorl.Nr.: 7
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ