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5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth, 5-8-9-6.0000
5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth
Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth >> Teil 1: Ansichten der Stadt und der Kaiserpfalz, Darstellungen zur Belagerung Kaiserswerths
1689
Bl. 205x185, Abb. 180x155
Papier
Das Blatt zeigt die befestigte Stadt von Westen her zwischen den Bastionen S. Maximilian und S. Balthasar; Im Vordergrund der mit Schiffen und Kähnen belebte Rhein, die Stadt selbst in einer Dreiteilung von Bürgersiedlung, Stiftsbereich und Kaiserpfalz, offensichtlich der Ansicht von M. Merian nachempfunden, im Hintergrund die „Kaiserswerther Berge“ Kreuzberg-Fronberg-Johannisberg in starker Überhöhung, im oberen Bereich ein Schriftband mit dem Stadtnamen sowie die Wappen von Kaiserswerth und dem der Wittelsbacher Kurfürsten; Aus: „Rhenum Fluminum Prinzeps oder Der Vortreffliche Gr0sse Wasser-Strom der Rhein mit denen nahmhafften, in selbigen lauffenden Flüssen, an- u. umliegenden Städten, Vestungen ect.“, bei Koppmayer, Augsburg; Dem hier vorliegenden Blatt fehlt am unteren und oberen Rand ein Streifen von je ca. 10 Millimeter, hierdurch fehlt am unteren Rand der Namenszug: Joh. Jacob Senfftel fec.; Rundum ist ein neuer Rand aus Büttenpapier angegossen worden.
Karten und Pläne
Ausführung: Kupferstich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ