Urfehden (Bestand)

Verzeichnungsstufe:
Bestand
Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden >> Rechtsprechung und Polizei
Bestandslaufzeit:
1405-1600, 1742
Bestandsbeschreibung:
Inhalt und Bewertung

Urkunden über "Urfehden" (Friedensgelöbnisse nach Verbüßung von Strafen oder Entlassung aus der Haft), geordnet nach Ämtern. Membrum seit dem 16. Jh. Urkunden von 1405-1500 in: A 602 WR 3764-4290

1. Zum Begriff der Urfehde: Die Urfehde als Rechts- und Sühnehandlung geht in altgermanische Zeit zurück (althochdeutsch urvêh= frei von Feindschaft, urvehe(de)); dort war sie ursprünglich der Eid (Friedenseid, Sühneeid, juramentum pacis), den die Parteien nach Beendigung der Fehde einander zur Friedenssicherung schworen. Später wurde die Urfehde das der Obrigkeit (Gerichtsherrschaft) bzw. deren Richtern bei der Entlassung aus der Gefängnishaft bzw. bei Freispruch geleistete eidliche Versprechen, auf Rache für erlittene Feindschaft zu verzichten. Urfehde bezeichnet sodann nicht nur das eidliche Versprechen, sondern auch die darüber ausgestellte schriftliche Urkunde. Urfehden als eidlicher Racheverzicht sind wohl im Zuge der Bekämpfung des Fehdewesens zuerst in den Städten aufgekommen und von dort in das Strafrecht der werdenden Territorialstaaten gelangt. Sie waren als Mittel zur Befriedung des Landes und zur Durchsetzung der Gerichtsherrschaft, einem wesentlichen Element der Landeshoheit, von großer Bedeutung (man vgl. etwa die in den Urfehden des 15. Jahrhunderts fast durchgehende Verpflichtung, nur einheimische Gerichte anzugehen). Die ältesten württembergischen Urfehden stammen aus dem Jahre 1405 (A 602 U 3881, U 4274). In größerer Zahl sind sie seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert (etwa ab 1470) erhalten. Die "klassische Zeit" der Urfehde fällt mit der Regierungszeit Herzog Ulrichs (die österreichische Zwischenherrschaft eingeschlossen) zusammen. Als Rechtsinstitut hat die Urfehde in Deutschland und wohl auch in Württemberg bis ins 18. Jahrhundert, in der Schweiz sogar bis ins 19. Jahrhundert fortgelebt, doch versiegt die schriftliche Urkundenüberlieferung in Württemberg nach 1600 vollständig. Möglicherweise haben die Urfehden als Mittel der Friedenswahrung in einer Zeit größerer Rechtssicherheit ihre ursprüngliche Bedeutung eingebüßt.

2. Zur Geschichte und früheren Ordnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand umfasst die bei der herzoglichen Kanzleiregistratur verwahrten Originalurkunden. Diese wurden von den Ämtern (Vogteien und Forstämter) auf herzogliche Weisung um die Mitte des 16. Jahrhunderts (1554/56) in die Kanzlei abgegeben (vgl. Nr. 7237). Über frühere und spätere Ablieferungen liegen sonst keine schriftlichen Zeugnisse vor. Es ist zu vermuten, dass zahlreiche Urfehden durch Kassationen (Herausgabe der Originalverschreibung im Falle der Begnadigung) verloren gegangen sind. Die erste systematische Verzeichnung und Repertorisierung der altwürttembergischen Urfehden wurde um 1810 von W. F. L. Scheffer (1779 - 1826) vorgenommen. Der erste der drei älteren Repertorienbände (Asperg bis Kirchheim, Amtsorte) stammt von seiner Hand. Auf einem Vorblatt dieses Bandes ist die ursprüngliche, von Scheffer wahrscheinlich auf der Grundlage der älteren Registraturordnung angelegte Einteilung des Gesamtbestandes noch zu ersehen. Die Urfehden waren nach ihrer Ämterprovenienz in alphabetischer Reihenfolge der Ämter geordnet, ein jedes Amt hatte eine laufende Nummer, zusammen 50 Nummern. Bei der unterschiedlichen Anzahl der Urfehden aus den einzelnen Ämtern, die vielfach nicht in einem Büschel untergebracht werden konnten, musste eine große Zahl Büschel mit a-, b-, c- usw. -Nummern versehen werden. An den Schluss des Bestands hatte Scheffer 3 Faszikel "Urfehden sonderbarer Personen " angehängt, alphabetisch nach Personennamen geordnet (A - M, N - R, S - Z). Die Scheffersche Ordnung wurde in der Zeit um 1900 revidiert, die a-, b- usw. -Nummern wurden beseitigt und die Urkunden in Büschel mit fortlaufenden Nummern, ohne Rücksicht auf die Amtsprovenienz, umgebettet. Der Bestand umfasste nunmehr 410 Büschel. Im Zusammenhang mit dieser Neuordnung sind von Hugo Gmelin (1883 - 1908) die älteren Repertorienbestände II (Kirchheim außeramtlich bis einschließlich Stuttgart außeramtlich) und III (Sulz bis Anhang 2) geschrieben worden. Bei der Ordnung der Urfehden hat Scheffer innerhalb der Ämter unterschiedliche Grundsätze angewandt: Die Urfehden der ersten 5 Ämter des Alphabets (Asperg, Backnang, Balingen, Beilstein und Besigheim), ferner die Ämter Dornhan (vermischt mit Alpirsbacher Urfehden), Ebingen und Hornberg hat er ohne weiteres Unterscheidungsmerkmal einfach chronologisch aneinandergereiht. Dagegen hat er bei den Ämtern Bietigheim, Blaubeuren, Böblingen, Bottwar, Brackenheim, Calw, Cannstatt, Dornstetten, Göppingen, Gröningen, Güglingen, Heidenheim, Herrenberg und Kirchheim zwischen Urfehden der Amtsstadt, der Amtsorte und außeramtlichen Urfehden unterschieden. Mehrfach wurde die Unterscheidung zwischen Urfehden der Amtsorte und außeramtlichen Urfehden nicht gemacht und in beide Gruppen chronologisch durchnummeriert (so Bottwar, Gröningen). Auch ist auffallend, dass Orte, die nicht zu den betreffenden altwürttembergischen Vogteien gehört haben, unter die Amtsorte eingereiht sind, z. B. unter Blaubeuren: Bermaringen, Laichingen, unter Böblinger Amtsorten: Musberg, Steinenbronn, Waldenbuch, unter den Göppinger Amtsorten: Donzdorf, Rechberghausen, Gammelshausen usw. Anscheinend wurde für die Amtszugehörigkeit die Oberamtseinteilung des 19. Jaghunderts zugrundegelegt. Die Urfehden von Klosterhintersassen schirmverwandter Klöster wurde zwar unter dem betreffenden Ort eingestellt, dieser aber wie die übrigen Amtsorte behandelt und unter diese alphabetisch eingereiht, so die Klosterorte des Klosters Blaubeuren unter die des weltlichen Amts, die Adelberger Klosterorte unter die Göppinger Amtsorte, die Orte der Brenztalklöster unter die Heidenheimer Amtsorte. Die Urfehden wegen Jagd- und Wildfrevel aus den Forsten Reichenberg/Backnang, Böblingen und Heidenheim wurden als besondere Gruppen den betreffenden Ämtern (Blaubeuren, Kirchheim) wurde diese Abscheidung nicht gemacht. Auch in den Repertorienbänden II und III sind die Ordnungsmerkmale zwischen den einzelnen Ämtern sehr verschieden: die Urfehden der Ämter Möckmühl, Nagold, Neuenbürg, Neuffen Rosenfeld und Wildbad waren lediglich chronologisch durchgezählt, die der übrigen Ämter Nürtingen, Schorndorf, Stuttgart, Sulz, Tübingen, Tuttlingen, Urach, Vaihingen, Waiblingen, Weinsberg, Wildberg und Winnenden nach dem Schema Stadt - Amt - außeramtlich aufgeteilt. Forst-Urfehden sind den Ämtern Schorndorf, Tübingen und Urach angehängt gewesen.

3. Zur Neuordnung und Neuverzeichnung des Bestandes: Auf die Anregung von Oberstaatsarchivrat Dr. Pietsch wurde um die Mitte der 1950er Jahre (1954?) mit der Verpackung der Urkunden des Bestandes A 44 in Umschläge begonnen. Jede Urkunde erhielt ein ausführliches Regest und eine laufende Nummer; auch die nach 1900 in den Bestand A 602 (Württ. Regesten) eingereihten Urfehden aus der Zeit vor 1501 wurden neu registriert und mit der Nummer des Bestands A 602 im neuen Repertorium eingetragen. Allerdings wurden vor Beginn dieser umfassenden Neuverzeichnung keine Überlegungen hinsichtlich einer durch den ganzen Bestand hindurch gleichmäßigen Serienbildung angestellt, sondern die alte Scheffersche Reihenfolge einfach übernommen und laufend nummeriert. Die Urfehden-Nummern 1 bis 1440 sind infolgedessen lediglich eine Neuauflage der alten Schefferschen Ordnung. Erst von den Urfehden des Amts Gröningen an (Nr. 1441 ff.) wurde die alte Reihenfolge zugunsten des Prinzips der Unterscheidung nach Amtsstadt, Amtsorten, außeramtlich abgeändert und die chronologische Aufeinanderfolge innerhalb der Orte strenger beobachtet. Nachdem der Unterzeichnete [Fink] im Januar 1964 unter Anleitung und Aufsicht von Staatsarchivdirektor Dr. Gönner mit der Fortführung der Urkundenregistrierung beauftragt worden war, wurden zur Erzielung einer durchgehend einheitlichen, bestimmten Reihenfolge der Urkunden nach historischen vertretbaren Gesichtspunkten die folgenden Ordnungsgrundsätze aufgestellt: 1. Die Ordnung der Urfehden in der alphabetischen Reihenfolge der Ämter bleibt wie bisher. Die Gliederung innerhalb der Ämter in der Folge der Amtsstadt - Amtsorte - außeramtlich und - wo erforderlich - Forst wird durchgehend bei allen Ämtern vorgenommen. 2. Die Anordnung der Urfehden innerhalb der Gruppen Amtsstadt, außeramtlich und Forst ist chronologisch. Die Urfehden der Amtsorte werden alphabetisch nach Orten innerhalb derselben chronologisch geordnet. 3. Für die Zuweisung einer Urkunde in die eine oder andere Gruppe ist der Wohn-, Aufenthalts- oder Dienstort, nicht der Herkunftsort des Ausstellers maßgebend. Eine Ausnahme bilden die Urfehden der Hofbediensteten in Stuttgart. 4. Der Zuordnung eines Orts zu einem Amts- bzw. Vogteibezirk ist die württembergische Ämterorganisation des 15. und 16. Jahrhundert zugrundezulegen, nicht der Stand der Ämtereinteilung am Ende des Herzogtums oder die Oberamtseinteilung des 19. Jahrhunderts. 5. Als Amtsorte werden auch Kleinstädte, die nicht Amtsstädte waren, behandelt, insoweit ihre Stadtgerichte hochgerichtliche Funktionen ausübten und Urfehden vor ihnen geschworen wurden (z.B. Weilheim im Amt Kirchheim, Grötzingen im Amt Nürtingen, Münsingen im Amt Urach). Dieser Grundsatz ist jedoch bei den Städten Sindelfingen und Bulach durchbrochen. Die Bulacher Urfehden erscheinen unter dem Amt Calw, wo sie nicht hingehören, die von Sindelfingen unter den Namen der Stadt. Eine Umgruppierung war hier wegen der Nummerierung nicht mehr möglich. 6. Entgegen der Ordnung in den älteren Repertorien werden Klosterorte als Vogteiorte in alphabetischer Reihenfolge der Klöster und Ortsnamen, innerhalb der Orte chronologisch, den weltliche Amtsorten der betreffenden Schirmsvogtei nachgesetzt. Diese Ordnung ist eingeführt bei den Ämtern Leonberg (Orte der Klöster Herrenalb, Hirsau), Neuenbürg (Orte des Klosters Herrenalb), Schorndorf (Klosterorte von Adelberg und Lorch), Stuttgart (Klosterorte der Propstei Denkendorf, der Propstei Nellingen, des Klosters Adelberg), Tübingen (Klosterorte von Bebenhausen), Vaihingen (Klosterorte von Herrenalb, Maulbronn). 7. Den Urfehden der Ämter Kirchheim, Leonberg, Neuenstadt, Stuttgart und Wildbad ist, da diese Städte Sitze altwürttembergischer Forstverwaltungen waren, jeweils eine neugebildete Serie Forst-Urfehden angehängt. Für ihre Zuweisung war in der Regel nicht der Gerichtsort, an dem die Strafe verhängt wurde, ausschlaggebend, sondern die Forstzugehörigkeit des feststellbaren oder mutmaßlichen Tatorts. Da die Grenzen der Forst- und Vogteibezirke sich nicht deckten und ein Forstbezirk in der Regel mehrere Vogteien umfasste, erscheinen in jedem Forst mehrere Gerichtsorte. Für die formale Anordnung und Gestaltung der Urfehden-Regesten wurden im Dezember 1966 "Richtlinien für die Anfertigung des Repertoriums A 44, Urfehden" aufgestellt. Sie enthalten außer Vorschriften für Textanordnung und Gestaltung des Regests im Repertorium auch ein Verzeichnis von Abkürzungen. Ergänzend hierzu wurde nachträglich bestimmt: Wenn in einer Urkunde (z. B. Nr. 2423) der Text durch den Vermerk ersetzt ist: "Text wie Nr. (z. B. 2422)", kommt nur dieser Vermerk in die Reinschrift. Der Text von Nr. 2422 wird also in der Urkunde Nr. 2423 nicht wiederholt. Ferner ist hinsichtlich der Textgestaltung der Regesten und der Zählung bestimmt worden: 1. Ehrende Beiwörter bei Adeligen (edel, fromm, fest usw.) werden nur gebraucht, wenn ohne sie die Standesqualität des Betreffenden nicht zu erkennen ist. Geht der Adelsstand jedoch aus dem Familiennamen, dem Adelsprädikat oder der Bezeichnung Junker hervor, werden die ehrenden Beiwörter weggelassen. Die Familiennamen der Adeligen werden in der Regel modern geschrieben. Von dieser Regel wird abgewichen, wenn die Namensform, die in der Urfehde angetroffen wird, von etymologischem Interesse, der Name sonst unbekannt oder das Geschlecht vor Jahrhunderten ausgestorben ist. 2. Ehrende Beiwörter bei bürgerlichen Personen, auch Stadtmagistraten, sind von den Urkunden Nr. 593 (Amt Bottwar) bis 2576 (Amt Kirchheim) regelmäßig ins Regest übernommen, von der Urkunde Nr. 2577 an (Amt Lauffen ff.) nur noch dann, wenn das Beiwort allein etwas über die Standesqualität des Betreffenden aussagt. 3. Die Siegelankündigung von Städte- bzw. Gemeindesiegeln ist bis zum Regest der Urkunde Nr. 1748 (Amt Heidenheim) nur mit der Formel "S oder Sr.: Stadt (Gemeinde) N." vermerkt. Von den Regesten der Kirchheimer Urfehden an werden Stadt- bzw. Gemeinde-Siegel mit der Formel angekündigt: Vogt bzw. Schultheiß, Bm., Gericht und Rat zu N. mit dem S. der Stadt, des Fleckens. 4. Die Bezeichnung Or. (= Original) ist von den Urfehden des Amts Herrenberg an (WR 3910 bzw. Nr. 1749) durch Ausf. (= Ausfertigung) ersetzt. 5. Den Regesten der Urfehden des Amts Kirchheim (Nr. 1925 - 2576) ist eine ausführliche Bürgschaftsformel inseriert. Von den Urfehden des Amts Lauffen (Nr. 2677 ff.) an werden nur noch die Namen der Bürgen und die Höhe der Bürgschaft aufgeführt. 6. Sind in Urfehden nur wenige Flurnamen genannt, so werden diese ins Regest übernommen. Enthält die Urfehde jedoch eine lange Reihe von Flurbezeichnungen, wird diese mit der Formel: "mit näher bezeichneten Grundstücken" umschrieben. 7. Einzelne Urkunden und Aktenstücke, die ihrem Inhalt nach zu einer Urfehde gehören /z.B. Bürgschafts- und Vollmachtsurkunden, Gerichtsprotokolle, Auszüge aus Gerichtsverhandlungen, Urgichten u.a.) werden, wenn keine Urfehde-Ausfertigung vorliegt, wie Urkunden behandelt und gezählt. Ist jedoch die Ausfertigung der Urfehde vorhanden, werden die zugehörigen Stücke, auch wenn besiegelte Urkunden darunter sind, als Beilagen behandelt (vgl. etwa Nr. 6667). 8. Transfixe, die nach ihrem Inhalt eigenständige Urkunden sind, werden in der Ordnung der Nummernfolge gezählt (z.B. Nr. 3480 bzw. das Transfix Nr. 3481). Wird dadurch das Prinzip der chronologischen Serie verletzt, so ist an der chronologischen richtigen Stelle ein Verweis auf die transfigierte Urkunde angebracht. Transfixe, deren Inhalt lediglich den Text der Haupturkunde ergänzen oder erweitern, werden nicht gezählt. Die Neuregistrierung der Urfehden des Bestandes A 44 war bis zum Januar 1967 abgeschlossen. An den Regestierung haben seit Januar 1964 neben dem Unterzeichneten [Fink] folgende Angestellte, Anwärter und Referendare mitgewirkt: Gut (Kirchheim, Maulbronn, Möckmühl, Murrhardt), Ohl (Kirchheim, Stadt Stuttgart), J. Adam (Lauffen, Marbach), Chr. Grabinger (Leonberg), D. Roos (Nagold, Neuenbürg), B. Resmini (Neuffen, Nürtingen), B. Klaiber (Neuffen, Nürtingen), Dr. M. Reichenmiller (Rosenfeld, Schorndorf), Dr. H. E. Specker (Schorndorf, Stadt Sindelfingen), G. Finzel (Neuenstadt, Schorndorf, Stuttgart), Baron v. d. Ropp (Sulz), W. Braunn (Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen), K. Hofer (Stuttgart, Urach), G. Schmohl (Stuttgart), Dr. J. Fischer (Tübingen), Dr. G. Cordes (Tübingen), K. Peters (Tübingen, Tuttlingen), G. Grieger (Vaihingen) und K. W. Steim (Forst Zwiefalten, Hettingen). Die neu angefertigten Regesten wurden von Hubert Fink auf formale und textstilistische Mängel hin kontrolliert und für die Reinschrift vorbereitet. Diese Arbeit ist bis zur Urfehde Nr. 4792 (Amt Stuttgart) durchgeführt. Der Unterzeichnete [Fink] hat ferner in den Monaten September 1967 bis März 1968 die Urkunden des Bestands bis zum Ende durchnummeriert (insgesamt 7239 Nummern) und in Repertorienbände aufgeteilt. Nach dieser Aufteilung sind die Repertorienbände nicht gleich stark an Umfang. Es wurde jedoch größerer Wert darauf gelegt, die Urfehden eines Amts nicht unnötig auf zwei oder mehrere Bände zu verteilen. Die Arbeiten wurden v.a. weitergeführt von Christine Bührlen Grabinger. Dateneingabe für Scope, Endredaktion Christian Artes, Verena Nehls, Franz Moegle-Hofacker (abgeschlossen 2009)
Umfang:
7239 Urkunden, 3 Büschel
Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs: