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A III 19 Familienarchiv Baums
Familienarchiv Baums >> Liegenschaften >> Verkauf, Tausch und Erwerb von Grundstücken
1867
Regest: 1867 Aug. 19 Notarielle öffentliche Versteigerung von Immobilien in Kaldenkirchen und Bracht (gerichtliche Teilungssache der Eheleute August Otten, Schreiner in Kaldenkirchen, und Maria Agnes geb. Syben, Kläger, gegen Johann Wilhelm Syben in Kaldenkirchen für sich und als Hauptvormund seiner Kinder aus der Ehe mit † Maria Anna geb. Jansen, Eva Syben, Dienstmagd in Beckerath, Elise Syben, Dienstmagd in Kaldenkirchen, sowie Diedrich Syben daselbst, Beklagte). Johann Leonhard Baums, Ackerer in Kaldenkirchen am Bruch, ersteigert folgende Grundstücke: 1. zwei Parzellen Ackerland am Bruch (Flur 8 Nr. 285 und 286); 2. zwei Parzellen Ackerland am Moesweg (Flur 8 Nr. 1215 und 1220); 3. eine Parzelle Wiese am Struck (Flur 8 Nr. 1620/558); 4. eine Parzelle Wiese am Hüskesweg (Flur 8 Nr. 1622/565); 5. eine Parzelle Ackerland am Struck (Flur 8 Nr. 559);6. eine Parzelle Schlagholz zwischen Höttweg und Heidstraße (Flur 9 Nr. 808/646). Notar: Johann Wilhelm Döhmer, Lobberich; Zeugen: Carl Schmitz, Schankwirt, und Friedrich Albert Schmaasen, Gastwirt in Kaldenkirchen)
Urkunden
Otten, August
Otten, Maria Agnes
Syben, Maria Agnes
Syben, Johann Wilhelm
Janssen, Maria Anna
Syben, Eva
Syben, Elise
Syben, Diedrich
Baums, Johann Leonhard
Döhmer, Johann Wilhelm
Schmitz, Carl
Schmaasen, Albert
Bracht
Beckerath
Kaldenkirchen, Bruch
Kaldenkirchen, Moesweg
Kaldenkirchen, Struck
Kaldenkirchen, Hüskesweg
Kaldenkirchen, Höttweg
Kaldenkirchen, Heidstraße
Lobberich
Kaldenkirchen, Schrapheide
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ