Vollmacht Wilhelm Christophs Freiherr von Eller für Dr. Werner Wulffing für die Belehnung beim Abt zu Werden und Helmstedt sowie zur Konsentierung einer Kapitalaufnahme Beglaubigung durch den Gerichtsschreiber Jobst Arnold Reuspe
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V 501u Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden >> Vor Michael Pickartz, pfalzneuburgischem Richter des Amtes Mettmann, und den Schöffen des Landgerichts Christian von thor Mühlen, Gerhard Hermann Hermekausen, Adolf Bock, Caspar Ribbe, Johann Schebbe und Dietrich Bringmann nimmt Dr. Werner Wulffing, Bevollmächtigter Wilhelm Christophs Freiherrn von Eller zu Laubach, Buschsteden und Kaldenhof, Obristwachtmeister, der laut Vollmacht vom 16. 12. 1681 vom Abt von Werden und Helmstedt als Lehnsherr des Hauses Laubach den Konsens zur Aufnahme von 4000 Reichstalern erhalten hatte und deshalb schon 2800 Taler bei Dr. Franz Caspar Franken Sierstorpff, Kanoniker zu St. Severin in Köln, Dechant des Gymnasiums Laurentiani, aufgenommen hatte, weitere 1200 Reichstaler von Äbtissin, Kanonessen und Kapitularen des Stifts Gerresheim auf, die mit 60 Reichstalern Zinsen verrentet werden. Unterpfand sind der adlige Sitz Laubach, der Muckenhof und der Konningshof, der auch mit einer Erbpacht von 100 Talern an Herrn Buisfeld belegt ist. Siegelankündigung der Aussteller Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel in Holzkapsel anhängend, 1. Richter 2. Gerresheim(?) Unterschrift des Gerichtsschreibers Jobst Arnold Reuspe Lacksiegel und Unterschrift Franz Caspars Franken Sierstorpff vom 30. 10 1684
1681 Dezember 16
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Urkunde
Vor Michael Pickartz, pfalzneuburgischem Richter des Amtes Mettmann, und den Schöffen des Landgerichts Christian von thor Mühlen, Gerhard Hermann Hermekausen, Adolf Bock, Caspar Ribbe, Johann Schebbe und Dietrich Bringmann nimmt Dr. Werner Wulffing, Bevollmächtigter Wilhelm Christophs Freiherrn von Eller zu Laubach, Buschsteden und Kaldenhof, Obristwachtmeister, der laut Vollmacht vom 16. 12. 1681 vom Abt von Werden und Helmstedt als Lehnsherr des Hauses Laubach den Konsens zur Aufnahme von 4000 Reichstalern erhalten hatte und deshalb schon 2800 Taler bei Dr. Franz Caspar Franken Sierstorpff, Kanoniker zu St. Severin in Köln, Dechant des Gymnasiums Laurentiani, aufgenommen hatte, weitere 1200 Reichstaler von Äbtissin, Kanonessen und Kapitularen des Stifts Gerresheim auf, die mit 60 Reichstalern Zinsen verrentet werden. Unterpfand sind der adlige Sitz Laubach, der Muckenhof und der Konningshof, der auch mit einer Erbpacht von 100 Talern an Herrn Buisfeld belegt ist. Siegelankündigung der Aussteller Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel in Holzkapsel anhängend, 1. Richter 2. Gerresheim(?) Unterschrift des Gerichtsschreibers Jobst Arnold Reuspe Lacksiegel und Unterschrift Franz Caspars Franken Sierstorpff vom 30. 10 1684
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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