Langheld, Karl (Oberstleutnant) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch N 606
call number: N 606
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> L
1914-1916
Geschichte des Bestandsbildners: Oberstleutnant Karl Anton, Emil Langheld
geb. 4.4.1871 in Berlin, gest. 8.6.1919
Diensteintritt als Fähnrich am 5.4.1888 beim Infanterie-Regiment Nr. 104,
Januar 1890 Ernennung zum Sekondeleutnant,
Oktober 1891 bis September 1892 beurlaubt,
Juni 1895 Beförderung zum Premierleutnant,
März 1902 Hauptmann und Kompaniechef beim Infanterie-Regiment Nr. 104,
Juni 1912 Versetzung zum Regimentsstab,
Oktober 1912 Ernennung zum Major,
März 1914 Versetzung zum Infanterie-Regiment Nr.103, hier: Bataillionskommandeur,
August 1914 Teilnahme an der Schlacht bei Dinant,
ab Mai 1915 Regimentsführer der 4. Kompanie im Infanterie-Regiment Nr. 103,
Juli 1915 Führer des III. Bataillons beim Infanterie-Regiment Nr. 192,
September und Oktober 1915 Herbstschlacht in der Champagne,
von November bis Dezember 1916 Regimentsführer,
August 1916 Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 103, hier bis September Beteiligung an der Somme-Schlacht
April 1917 aufgrund Krankheit von der Stelle enthoben,
September 1917 Gaskurs und Kurs für Nahkampfmittel in Berlin,
ab Oktober 1916 wieder beim Infanterie-Regiment Nr. 103,
im März 1917 Kämpfe vor der Siegfriedfront,
August 1917 Beförderung zum Oberstleutnant,
seit September 1917 beim Erstatzbataillon des Infanterie-Regiments Nr. 103,
20. Juli 1918 Genehmigung des Abschiedsgesuchs und Erlaubnis zum Tragen der Regimentsuniform.
Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse (1913 und 1914)
Bestandsbeschreibung: handschriftliche Tagebücher aus der Zeit als Offizier und Regimentskommandeur im Ersten Weltkrieg (Oktober 1914 bis Dezember 1916)
Zitierweise: BArch N 606/...
geb. 4.4.1871 in Berlin, gest. 8.6.1919
Diensteintritt als Fähnrich am 5.4.1888 beim Infanterie-Regiment Nr. 104,
Januar 1890 Ernennung zum Sekondeleutnant,
Oktober 1891 bis September 1892 beurlaubt,
Juni 1895 Beförderung zum Premierleutnant,
März 1902 Hauptmann und Kompaniechef beim Infanterie-Regiment Nr. 104,
Juni 1912 Versetzung zum Regimentsstab,
Oktober 1912 Ernennung zum Major,
März 1914 Versetzung zum Infanterie-Regiment Nr.103, hier: Bataillionskommandeur,
August 1914 Teilnahme an der Schlacht bei Dinant,
ab Mai 1915 Regimentsführer der 4. Kompanie im Infanterie-Regiment Nr. 103,
Juli 1915 Führer des III. Bataillons beim Infanterie-Regiment Nr. 192,
September und Oktober 1915 Herbstschlacht in der Champagne,
von November bis Dezember 1916 Regimentsführer,
August 1916 Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 103, hier bis September Beteiligung an der Somme-Schlacht
April 1917 aufgrund Krankheit von der Stelle enthoben,
September 1917 Gaskurs und Kurs für Nahkampfmittel in Berlin,
ab Oktober 1916 wieder beim Infanterie-Regiment Nr. 103,
im März 1917 Kämpfe vor der Siegfriedfront,
August 1917 Beförderung zum Oberstleutnant,
seit September 1917 beim Erstatzbataillon des Infanterie-Regiments Nr. 103,
20. Juli 1918 Genehmigung des Abschiedsgesuchs und Erlaubnis zum Tragen der Regimentsuniform.
Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse (1913 und 1914)
Bestandsbeschreibung: handschriftliche Tagebücher aus der Zeit als Offizier und Regimentskommandeur im Ersten Weltkrieg (Oktober 1914 bis Dezember 1916)
Zitierweise: BArch N 606/...
Langheld, Karl, 1871-1919
37 Aufbewahrungseinheiten; 0,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ