Beziehungen zu den Herren von Lüchau zu Unterleinleiter und Güter und Rechte der Herren von Streitberg und Schenken von Stauffenberg in Störnhof, Unterleinleiter, Traindorf, Volkmannsreuth, Heiligenstadt und Zoggendorf
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Nr. 163
BG. 05. 26.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein >> E Herrschaften Burggrub und Greifenstein >> E 2 Güter und Rechte in einzelnen Orten (A-Z) >> E 2.22 Unterleinleiter
Enthält v.a.: Streit zwischen dem Lüchauischen Untertan Georg Friedrich von Unterleinleiter und dem Streitbergischen Untertan Hans Sponsel von Störnhof wegen der Entwendung von Holz aus Sponsels Wald (1690); Einschätzung der Schenk von Stauffenbergischen Güter in Unterleinleiter und Traindorf und der Lüchauischen Güter in Heiligenstadt und Zoggendorf im Zusammenhang mit einem Güter- und Lehenaustausch (1713); beabsichtigter Güterumtausch mit den Herren von Lüchau (1723); von den Schenken von Stauffenberg und und Herren von Lüchau begehrte Wildheege (1736); Vorbereitung des Austauschs von Fischwassern in Heiligenstadt und Zoggendorf mit den Herren von Lüchau; Fischwasser Reuther Furt (1754); Vertrag zwischen Streitberg-Greifenstein und Streitberg-Veilbronn über das Patronatsrecht und den Kirchweihschutz in Heiligenstadt und über ein Fischwasser zwischen Veilbronn und Traindorf (vermutlich Fischwasser Reuther Furt), 1639; Verkauf von Gütern an der Leinleiter (Traindorf, Volkmannsreuth, Reckendorf, Schulmühle, Voigendorf, Oberleinleiter, Siegritzer Wasser) durch Sigmund Alexander von Lüchau an Dietrich von Streitberg (ca. 1600); Widerspruch gegen die Bestrafung der Witwe des Lorenz Distler und der Walburga Friedrich von Unterleinleiter wegen unzüchtiger Schwängerung durch das Bambergische Konsistorium (1748); Wohlverhaltenszeugnis für den in Schenk von Stauffenbergisches Gebiet nach Zoggendorf zu ziehen beabsichtigenden Lüchauischen Hintersassen Hans Zolleis (1732); Frage der Verpflichtung der Schenk von Stauffenbergischen Untertanen in Unterleinleiter zur Beteiligung mit der Lüchauischen Hälfte der Gemeinde am Holzhauen für den dortigen Kirchturmbau (1749); Streit zwischen dem protestantischen Pfarrer und Schulmeister von Unterleinleiter und den katholischen Schenk von Stauffenbergischen Untertanen wegen der Aufzugsgelder und Abgaben (1749-1753); Bezug von 12 Reichstalern aus dem Neudorfer Zehnten durch den Unterleinleiterer Pfarrer (1756); (Bösen-) Neudorfer Zehnt
Darin: Lageskizze der Brücken über die Leinleiter zwischen Burggrub und der Siegritzer Wehr unterhalb von Traindorf mit Darstellung des Schlosses Greifenstein (1723, 21 x 17 cm); Lageskizze der Brücken über die Leinleiter zwischen der Reuther Furt unterhalb von Traindorf und der Veilbronner Mühle (1723, 21 x 35 cm)
Darin: Lageskizze der Brücken über die Leinleiter zwischen Burggrub und der Siegritzer Wehr unterhalb von Traindorf mit Darstellung des Schlosses Greifenstein (1723, 21 x 17 cm); Lageskizze der Brücken über die Leinleiter zwischen der Reuther Furt unterhalb von Traindorf und der Veilbronner Mühle (1723, 21 x 35 cm)
2 cm
Archivale
Schaden: Papier Schimmel
Distler, Lorenz; Unterleinleiter
Friedrich, Georg, Unterleinleiter
Friedrich, Walburga; Unterleinleiter
Lüchau; Herren von
Lüchau; Sigmund Alexander von
Sponsel, Hans; Störnhof
Streitberg; Dietrich von - (1550-1616)
Streitberg; Linie Greifenstein
Streitberg; Linie Veilbronn
Zolleis, Hans; Zoggendorf
Bamberg BA; Konsistorium
Burggrub, Heiligenstadt BA
Greifenstein, Heiligenstadt BA; Herrschaft; Schloss
Greifenstein, Heiligenstadt BA; Streitberg, Herren von
Heiligenstadt BA; Fischwasser
Heiligenstadt BA; Lüchauische Güter
Heiligenstadt BA; Patronatsrecht
Heiligenstadt BA; Pfarrkirche Sankt Michael; Kirchweihschutz
Heiligenstadt BA; Schulmühle
Leinleiter (Gewässer)
Neudorf, Heiligenstadt BA; Zehnt
Neudorf, Wiesenttal FO; Zehnt
Oberleinleiter, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Reckendorf, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Reuther Furt; Fischwasser zwischen Veilbronn und Traindorf
Schulmühle, Heiligenstadt BA
Siegritz, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Siegritz, Heiligenstadt BA; Wehr
Störnhof, Wiesenttal FO; Sponsel, Hans
Störnhof, Wiesenttal FO; Wald
Traindorf, Heiligenstadt BA
Traindorf, Heiligenstadt BA; Fischwasser
Traindorf, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Distler, Lorenz
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Friedrich, Walburga
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Gemeinde
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Katholiken
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Kirche
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Lehengüter
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Lehenleute
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Pfarrer
Unterleinleiter, Ebermannstadt FO; Schulmeister
Veilbronn, Heiligenstadt BA; Fischwasser
Veilbronn, Heiligenstadt BA; Mühle
Veilbronn, Heiligenstadt BA; Streitberg, Herren von
Voigendorf, Wiesenttal FO; Lehengüter
Volkmannsreuth, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Zoggendorf, Heiligenstadt BA; Fischwasser
Zoggendorf, Heiligenstadt BA; Lüchauische Güter
Zoggendorf, Heiligenstadt BA; Zolleis, Hans
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein (Bestand)
- E Herrschaften Burggrub und Greifenstein (Gliederung)
- E 2 Güter und Rechte in einzelnen Orten (A-Z) (Gliederung)
- E 2.22 Unterleinleiter (Gliederung)