C-Arm Zumbusch, Urk. Nr. 91
C-Arm Zumbusch Armenhaus Zumbusch-Üding
Armenhaus Zumbusch-Üding >> 1. Urkunden >> 1501-1600
1557 März 14.
Darin: Das Haus des Osterkamp gehört später dem Henrich Boeckman, 1643 dem Herman Steinbicker, dieser geht in Diskussion, das Haus ist abgebrannt; 1693 hält sich das Armenhaus an eine Weide, die zur Hälfte dem Steinbicker, zur Hälfte den Erben Sterneberg in Warendorf (Gotheke Henrich Robert Larosche und dessen Schwager Johan Herman Heitman) gehört; die Weide ist verpachtet an Herman Crede, Dietrich Coesfeld und Henrich Behns in Beckum.
Enthält: Vor Bürgermeister, Schöffen und Ra in Beckum verkaufen Johan Osterkamp und Frau Gertrud, ferner Johan Groteke und Frau Gertrud dem Herman Menneman und Hinrich Swartarndt als Provisoren der Armen zum Busche eine Rente und zwar die Eheleute Osterkamp aus ihrem Haus in Beckum zwischen der Nartstraße und dem Hause des Berndt Bestiken, die Eheleute Groteke aus ihrem Haus in Beckum zwischen Häusern des Gerdt Vrilinckhuis und des Johan Foersack. Bürgen: Wineke Muitell und Herman Westhoff. Beckumer Stadtsiegel.
Enthält: Vor Bürgermeister, Schöffen und Ra in Beckum verkaufen Johan Osterkamp und Frau Gertrud, ferner Johan Groteke und Frau Gertrud dem Herman Menneman und Hinrich Swartarndt als Provisoren der Armen zum Busche eine Rente und zwar die Eheleute Osterkamp aus ihrem Haus in Beckum zwischen der Nartstraße und dem Hause des Berndt Bestiken, die Eheleute Groteke aus ihrem Haus in Beckum zwischen Häusern des Gerdt Vrilinckhuis und des Johan Foersack. Bürgen: Wineke Muitell und Herman Westhoff. Beckumer Stadtsiegel.
Siegel fehlt
Archivale
Verweis: Dazu bei den Akten des Armenhauses Zumbusch: Documentum Immissionis des Richters in Beckum vom 28. 8. 1694; "Originalis transactio" vom 7. 5. 1693; 2 Zinsliquidationen von 1700 und 1746;
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
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