Kaiser Karl VI. bekundet, dass er Reinhard von Gemmingen für diesen selbst und als Lehnsträger von dessen Mutter Maria Elisabeth und gemeinsam mit dieser als Vormund seiner Brüder respektive ihrer Söhne Friedrich und Ludwig, außerdem seines Bruders Eberhard und seines Vetters Ernst Ludwig von Gemmingen sowie Esther Ursula von Gemmingens und Heinrich Reinhard von Schmidbergs als Vormündern Johann Adams, Karl Ludwigs und Uriels von Gemmingen und schließlich Johann Christophs, Johann Reinhards, Friedrichs, Johann Bernhards und Eberhards von Gemmingen das Hochgericht und den Bann über das Blut zu richten beim Schloss und Dorf Treschklingen zu Lehen verliehen hat, dazu das Recht, dieses Gericht mit zehn oder zwölf tauglichen Schöffen zu besetzen und durch einen Unterrichter oder Amtmann richten zu lassen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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