Demokratischer Neuaufbau der Wirtschaft, Band: 01
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11384 Landesregierung Sachsen, Ministerium für Wirtschaft, Nr. 0613 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
11384 Landesregierung Sachsen, Ministerium für Wirtschaft
11384 Landesregierung Sachsen, Ministerium für Wirtschaft >> 01. Büro des Ministers >> 01.06. Grundsatzfragen des Neuaufbaues der Wirtschaft >> 01.06.01. Wiederaufbau und Regelung der Wirtschaft
1945 - 1946
Enthält u.a.: Kontrollratsgesetz Nr. 2 über die Auflösung und Liquidierung der Naziorganisationen.- Verordnung über die Beschlagnahme des nazistischen Vermögens vom 06.08.1945.- Anordnung des Rates der Stadt Dresden über das Verfahren zur Betriebsüberprüfung vom 15.10.1945.- Entwurf einer Verordnung über die Entfernung nazistischer und antidemokratischer Elemente aus der Wirtschaft.- SMAD-Befehl Nr.126 vom 31.10.1945.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ
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