Schwarzenhof - Gutshaus
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N20-0867
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Juli 2004
Enthält: - Gutshaus Schwarzenhof (6 km SW von Dargun) Zweigeschossiger, 9-achs.Mittelbau im Stil der Neo-Tudor Gotik mit Satteldach und auf Feldsteinfundament. Beidseitig mit jeweils zur Hoffront 2-achs. und zum Seitengiebel 5-achs. Seitentrakten mit Satteldach und Okulus. Das GH wurde baulich völlig zerstört; der 3-achs. Mittelrisalit ist nicht mehr übergiebelt. Er hat im Parterre und dem OG got. Spitzbogenfenster und einen solchen Eingang mit got. Maßwerk. Davor eine 6-stuf. Freitreppe mit Podest und Geländer. Davor zweiseit. Zufahrt mit Rondell und Fichtenbestand. Gartenfront früher mit Terrassenausgang; jetzt abgerissen. Dahinter Restpark, Teich. Rechtseitig die ehem. Remise, zu Wohnzwecken umgebaut. Schwarzenhof war Domäne und 1930/45 vom Pächter Viereck bewirtschaftet. Wmil Viereck (1840-1890) erhielt das hem. Vorwerk 1863 bei der Erbschaftsteilung zwischen ihm und Bruder Otto. Friedrich Wilhelm Viereck (1881-1976) übernahm nach elf-jähriger Verwaltung wegen Minderjährigkeit 1903 das Gut und bewirtschaftete es bis 1945.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ